Iran: Aufruf zur Rettung des Lebens von Amir Hassan Akbari-Monfared
Die Justiz des Klerikerregimes hat den politischen Gefangenen Amir Hassan Akbari-Monfared, der sich derzeit im Evin-Gefängnis befindet, wegen „Rebellion (Baghy) durch Kontakt mit der Volksmojahedin-Organisation des Iran (PMOI/MEK)“ zum Tode verurteilt. Dieses Vergeltungsurteil wurde von der 15. Kammer des berüchtigten Revolutionsgerichts in Teheran unter dem Vorsitz des Henkers Abolqasem Salavati allein aufgrund seiner familiären Beziehung zu dem ermordeten PMOI-Mitglied Farshid Asadi im Zusammenhang mit dem „Abdar-chi“-Fall (Teeverkäufer) und der Eliminierung der Henker Razini und Moqiseh verhängt.
Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) gab in seinen Erklärungen vom 22. Mai und 4. Juli 2025 bekannt, dass Amir Hassan Akbari-Monfared, ein 22-jähriger Buchhaltungsstudent aus Karaj, am 19. Januar 2025, einen Tag nach der Ermordung von Razini und Moqiseh, bei einer Razzia von Geheimdienstagenten in seiner Wohnung festgenommen wurde. Er wurde in der Zelle 209 des Evin-Gefängnisses schwer gefoltert, um erzwungene Geständnisse zu erzwingen. Nach dem Bombenanschlag auf Evin wurde Amir Hassan in das Fashafouyeh-Gefängnis verlegt und in den folgenden Monaten wieder nach Evin zurückgebracht.
Vier Mitglieder der Familie Akbari-Monfared – die PMOI-Mitglieder Alireza, Gholamreza, Abdolreza und Roghayeh Akbari-Monfared – wurden in den 1980er Jahren von Khomeinis Henkern gemartert.
Der iranische Widerstand fordert den UN-Hochkommissar für Menschenrechte, den Menschenrechtsrat, den Sonderberichterstatter für die Menschenrechtslage im Iran, den Sonderberichterstatter für außergerichtliche, summarische oder willkürliche Hinrichtungen und alle internationalen Menschenrechtsorganisationen dringend auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um das strafbare Todesurteil gegen Amir Hassan aufzuheben und sein Leben zu retten.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
- Juli 2026
