{"id":4142,"date":"2024-02-25T18:50:53","date_gmt":"2024-02-25T17:50:53","guid":{"rendered":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/?p=4142"},"modified":"2024-02-25T18:50:53","modified_gmt":"2024-02-25T17:50:53","slug":"die-umwelt-des-iran-wird-durch-die-politik-des-regimes-verwuestet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/2024\/02\/25\/die-umwelt-des-iran-wird-durch-die-politik-des-regimes-verwuestet\/","title":{"rendered":"Die Umwelt des Iran wird durch die Politik des Regimes verw\u00fcstet!"},"content":{"rendered":"<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-4142\" data-postid=\"4142\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-4142 themify_builder tf_clear\">\n                    <div  data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_duhn646 tb_first tf_w\">\n                        <div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n                        <div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_prpq646 first\">\n                            <div  data-lazy=\"1\" class=\"module_subrow themify_builder_sub_row tf_w col_align_top tb_col_count_2 tb_ksuw646\">\n                <div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column sub_column col4-2 tb_en2w646 first\">\n                    <!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_r6g9647   tb_text_dropcap\" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n        <p>Seit der Machtergreifung des Mullah Regimes im Iran, hat sich eine Krise mit vielen Facetten ergeben, die nicht nur durch Repression im Inland und Destabilisierung in der Region zu charakterisieren ist, sondern auch durch eine tiefe Degeneration der Umwelt.<\/p>\n<p>Die Politik des Regimes, die durch anti-demokratische Tendenzen und eine Missachtung von Gesichtpunkten dder \u00f6kologischen Nachhaltigkeit gekennzeichnet ist, hat Irans Naturlandschaften einen betr\u00e4chtlichen Schaden zugef\u00fcgt. Fl\u00fcsse und Seen sind vertrocknet, die W\u00e4lder im Norden sind starken Beeintr\u00e4chtigungen unterworfen und Grundwasser Reservoirs sind in alarmierender Weise entleert und beschleunigen in verschiedenen Regionen die Absenkung des Bodens. Der kumulative Effekt dieser Umweltkatastrophen hat verschiedene Gebiete unbewohnbar gemacht und Massenabwanderungen aus den betroffenen Regionen ausgel\u00f6st.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->        <\/div>\n                    <div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column sub_column col4-2 tb_sjgh648 last\">\n                    <!-- module image -->\n<div  class=\"module module-image tb_mwo1187 image-top   tf_mw\" data-lazy=\"1\">\n        <div class=\"image-wrap tf_rel tf_mw\">\n            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"500\" src=\"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Experts-Warn-About-Environmental-Disasters-In-Iran.jpg\" class=\"wp-post-image wp-image-4144\" title=\"Experts-Warn-About-Environmental-Disasters-In-Iran\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Experts-Warn-About-Environmental-Disasters-In-Iran.jpg 800w, https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Experts-Warn-About-Environmental-Disasters-In-Iran-300x188.jpg 300w, https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Experts-Warn-About-Environmental-Disasters-In-Iran-768x480.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>    \n        <\/div>\n    <!-- \/image-wrap -->\n    \n        <\/div>\n<!-- \/module image -->        <\/div>\n                    <\/div>\n        <!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_y0ij659   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n        <p>Sogar die staatlich kontrollierten Medien des Regimes, die sich im Allgemeinen mit Kritik zur\u00fcckhalten, sahen sich gen\u00f6tigt, die Heftigkeit dieser Umweltkrisen einzur\u00e4umen. Ein Artikel mit der \u00dcberschrift: \u201eDie Klingel der Klimamigration ert\u00f6nt\u201c, der am 21. Februar 2024 in der staatlichen Zeitung Resalat erschienen ist, unterstreicht die Dringlichkeit der Situation. Er beleuchtet, wie sich im vergangenen Jahrzehnt die Klimakrise versch\u00e4rft hat, sodass Experten sich sehr besorgt \u00e4u\u00dfern hinsichtlich der Lebensm\u00f6glichkeiten in gro\u00dfen urbanen Zentren wie Isfahan, die mit akuter Wasserknappheit und Bodenabsenkungen zu k\u00e4mpfen haben.<\/p>\n<p>Dariusz Golalizadeh, der Chef des Nationalen Zentrums f\u00fcr Luftqualit\u00e4t und Klimawandel in der Organisation f\u00fcr Umweltschutz, hat Statistiken geliefert, die zeigen, dass ann\u00e4hernd 800 000 Personen aus einzelnen zentralen und s\u00fcdlichen Provinzen allein in den letzten zwei Jahren nach Norden abgewandert sind. Diese Migration, die direkt dem Klimawandel zuzuschreiben ist, f\u00fchrt potentielle Sicherheitsrisiken f\u00fcr die Zukunft mit sich.<\/p>\n<p>In Isfahan wurde ein kritisches Defizit an 13 Milliarden m3 verzeichnet, was auf ein erhebliches Ungelichgewicht zwischen Wasserverbrauch und \u2013verf\u00fcgbarkeit hindeutet. W\u00e4hrend offizielle Zahlen \u00fcber die Migration aus Isfahan in andere Provinzen schwer zu bekommen sind, dokumentieren Berichte von 2016, dass Bewohner nach Norden umsiedeln, um den mit Trockenheit verbundenen Schwierigkeiten an dem Fluss Zayandeh Rud zu entkommen.<\/p>\n<p>Umfragen der Regierung haben das Gespenst einer Bev\u00f6lkerungsmigration aus gro\u00dfen Abschnitten der Zentrlebene des Iran aufgerufen, besonders in der Provinz Isfahan, veranlasst durch einen ausgesprochenen Mangel an Grundwasser. Berichte der staatlichen Website Entekhab haben die negative Wasserbilanz in Isfahan quantifiziert und als \u00e4quivalent zu ann\u00e4hernd 20 Fl\u00fcssen vom Umfang des Zayandeh Rud angeben.<br \/>Isfahan ist nicht nur mit einer Wasserkrise und einer Austrocknung von gro\u00dfen Wasserbeh\u00e4ltern wie dem Zayandeh Rud und dem Gavkoni Feuchtgebiet konfrontiert, sondern mit einer betr\u00e4chtlichen Bodenabsenkung, die durch den Klimawandel versch\u00e4rft wird, mit einem Bev\u00f6lkerungswachstum und mit einer Knappheit an Oberfl\u00e4chenwasser Ressourcen. Eine ungebremste Entnahme von Grundwasser st\u00f6rt das hydrologische Gleichgewicht und weitet den Bereich der Umweltgef\u00e4hrdungen aus.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/x.com\/Mojahedineng\/status\/1461617485258518529?s=20\">https:\/\/x.com\/Mojahedineng\/status\/1461617485258518529?s=20<\/a><br \/>Mohammadreza Fallah, ein Mitglied f\u00fcr Isfahan im obersten Rat der Provinzen, hat die schwindenden Grundwassereservoirs als prim\u00e4ren Katalysator f\u00fcr das Ph\u00e4nomen der Bodenabsenkung ausgemacht. Er stellt fest, dass die Rate der Bodenabsenkung im Iran das fast 90fache des Durchschnitts in entwickelten L\u00e4ndern betr\u00e4gt, wobei die gr\u00f6\u00dferen st\u00e4dtischen Zentren wie Isfahan und Teheran die Hauptlast der Folgen zu tragen haben.<\/p>\n<p>In Isfahan sieht man in den Bezirken 11 und 15 und zugleich in den zentralen Bezirken Bodenabsenkungen und Orte in der Umgebung wie Shain Shahr, Flowerjan, Najafabad und die Nachbarschaft des Beheshti Flughafens sind \u00e4hnlich betroffen. Khorzouk, das nahe von Isfahan liegt, sind die sch\u00e4dlichen Konsequenzen der Bodenabsenkungen nicht erspart geblieben.<\/p>\n<p>Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserressourcen sind weitreichend und umfassen \u00c4nderungen der Niederschlagsmengen, der Wasserabfl\u00fcsse, der Ausbreitung von Staubst\u00fcrmen und ausgedehnte Bodenabsenkungen. Die daraus sich ergebende Katastrophensituation gef\u00e4hrdet eine der \u00e4ltesten historischen St\u00e4dte des Iran, wobei sich das in alarmierender Weise beschleunigt.<br \/>Daten der Geologischen Organisation von 2016 haben enth\u00fcllt, dass 2 300 km2 der Ebenen der Provinz Isfahan f\u00fcr Bodenabsenkungen empf\u00e4nglich sind, die im Jahr 2020 fast 10 000 km2 erreichten. Die Rate der Bodenabsenkung am Shahid Beheschti Flughafen in Isfahan allein 8 bis 12 cm pro Jahr betragen.<\/p>\n<p>Es sind Berichte aufgetaucht, die die R\u00fcckwirkungen der Bodenabsenkung in Wohnbezirken und historischen Bezirken in der Provinz Isfahan umrei\u00dfen und eine drohende Krise und das Potential f\u00fcr eine neue Welle der Migration signalisieren.<br \/>Mansour Shishehforoush, der Direktor des Krisenmanagements in der Gouverneursverwaltung von Isfahan, unterstreicht, dass die durch den Klimawandel induzierte Wasserknappheit und die Staubaktivierung die Bodenabsenkungen verst\u00e4rkt haben, die in Isfahan von 4 bis 18 Zentimeter reichen, so dass wegen des Feinstaubs 53 Tage in der ersten Jahresh\u00e4lfte das Gebiet unbewohnbar gemacht haben.<br \/>Experten f\u00fcr Wasser Management schreiben die bedeutenden Migrationen aus den zentralen in die n\u00f6rdlichen Provinzen den ausgedehnten D\u00fcrren zu, die vielfach menschengemacht sind, weil letztere mit g\u00fcnstigeren Wasserbedingungen locken. Sie warnen, dass die Fortsetzung der vorherrschenden Trends gro\u00dfe Gebiete des Iran unbewohnbar machen und f\u00fchren dazu die ineffiziente Politik des Wassermanagements, Initiativen des Wassertransports zwischen den Wasserbecken und den versch\u00e4rften Klimawandel als zugrundeliegende treibende Kr\u00e4fte f\u00fcr die Migration an. Diese Experten prognostizieren, dass die interne Migration sich in folgenden Jahren verst\u00e4rken werde, weil die Wasserressourcen des Iran sich der Ersch\u00f6pfung n\u00e4hern.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->        <\/div>\n                        <\/div>\n        <\/div>\n        <\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit der Machtergreifung des Mullah Regimes im Iran, hat sich eine Krise mit vielen Facetten ergeben, die nicht nur durch Repression im Inland und Destabilisierung in der Region zu charakterisieren ist, sondern auch durch eine tiefe Degeneration der Umwelt. Die Politik des Regimes, die durch anti-demokratische Tendenzen und eine Missachtung von Gesichtpunkten dder \u00f6kologischen Nachhaltigkeit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4144,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,1],"tags":[],"class_list":["post-4142","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-uncategorized","has-post-title","has-post-date","has-post-category","has-post-tag","has-post-comment","has-post-author",""],"builder_content":"<p>Seit der Machtergreifung des Mullah Regimes im Iran, hat sich eine Krise mit vielen Facetten ergeben, die nicht nur durch Repression im Inland und Destabilisierung in der Region zu charakterisieren ist, sondern auch durch eine tiefe Degeneration der Umwelt.<\/p> <p>Die Politik des Regimes, die durch anti-demokratische Tendenzen und eine Missachtung von Gesichtpunkten dder \u00f6kologischen Nachhaltigkeit gekennzeichnet ist, hat Irans Naturlandschaften einen betr\u00e4chtlichen Schaden zugef\u00fcgt. Fl\u00fcsse und Seen sind vertrocknet, die W\u00e4lder im Norden sind starken Beeintr\u00e4chtigungen unterworfen und Grundwasser Reservoirs sind in alarmierender Weise entleert und beschleunigen in verschiedenen Regionen die Absenkung des Bodens. Der kumulative Effekt dieser Umweltkatastrophen hat verschiedene Gebiete unbewohnbar gemacht und Massenabwanderungen aus den betroffenen Regionen ausgel\u00f6st.<\/p>\n<img src=\"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Experts-Warn-About-Environmental-Disasters-In-Iran.jpg\" title=\"Experts-Warn-About-Environmental-Disasters-In-Iran\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Experts-Warn-About-Environmental-Disasters-In-Iran.jpg 800w, https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Experts-Warn-About-Environmental-Disasters-In-Iran-300x188.jpg 300w, https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Experts-Warn-About-Environmental-Disasters-In-Iran-768x480.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\n<p>Sogar die staatlich kontrollierten Medien des Regimes, die sich im Allgemeinen mit Kritik zur\u00fcckhalten, sahen sich gen\u00f6tigt, die Heftigkeit dieser Umweltkrisen einzur\u00e4umen. Ein Artikel mit der \u00dcberschrift: \u201eDie Klingel der Klimamigration ert\u00f6nt\u201c, der am 21. Februar 2024 in der staatlichen Zeitung Resalat erschienen ist, unterstreicht die Dringlichkeit der Situation. Er beleuchtet, wie sich im vergangenen Jahrzehnt die Klimakrise versch\u00e4rft hat, sodass Experten sich sehr besorgt \u00e4u\u00dfern hinsichtlich der Lebensm\u00f6glichkeiten in gro\u00dfen urbanen Zentren wie Isfahan, die mit akuter Wasserknappheit und Bodenabsenkungen zu k\u00e4mpfen haben.<\/p> <p>Dariusz Golalizadeh, der Chef des Nationalen Zentrums f\u00fcr Luftqualit\u00e4t und Klimawandel in der Organisation f\u00fcr Umweltschutz, hat Statistiken geliefert, die zeigen, dass ann\u00e4hernd 800 000 Personen aus einzelnen zentralen und s\u00fcdlichen Provinzen allein in den letzten zwei Jahren nach Norden abgewandert sind. Diese Migration, die direkt dem Klimawandel zuzuschreiben ist, f\u00fchrt potentielle Sicherheitsrisiken f\u00fcr die Zukunft mit sich.<\/p> <p>In Isfahan wurde ein kritisches Defizit an 13 Milliarden m3 verzeichnet, was auf ein erhebliches Ungelichgewicht zwischen Wasserverbrauch und \u2013verf\u00fcgbarkeit hindeutet. W\u00e4hrend offizielle Zahlen \u00fcber die Migration aus Isfahan in andere Provinzen schwer zu bekommen sind, dokumentieren Berichte von 2016, dass Bewohner nach Norden umsiedeln, um den mit Trockenheit verbundenen Schwierigkeiten an dem Fluss Zayandeh Rud zu entkommen.<\/p> <p>Umfragen der Regierung haben das Gespenst einer Bev\u00f6lkerungsmigration aus gro\u00dfen Abschnitten der Zentrlebene des Iran aufgerufen, besonders in der Provinz Isfahan, veranlasst durch einen ausgesprochenen Mangel an Grundwasser. Berichte der staatlichen Website Entekhab haben die negative Wasserbilanz in Isfahan quantifiziert und als \u00e4quivalent zu ann\u00e4hernd 20 Fl\u00fcssen vom Umfang des Zayandeh Rud angeben.<br \/>Isfahan ist nicht nur mit einer Wasserkrise und einer Austrocknung von gro\u00dfen Wasserbeh\u00e4ltern wie dem Zayandeh Rud und dem Gavkoni Feuchtgebiet konfrontiert, sondern mit einer betr\u00e4chtlichen Bodenabsenkung, die durch den Klimawandel versch\u00e4rft wird, mit einem Bev\u00f6lkerungswachstum und mit einer Knappheit an Oberfl\u00e4chenwasser Ressourcen. Eine ungebremste Entnahme von Grundwasser st\u00f6rt das hydrologische Gleichgewicht und weitet den Bereich der Umweltgef\u00e4hrdungen aus.<\/p> <p><a href=\"https:\/\/x.com\/Mojahedineng\/status\/1461617485258518529?s=20\">https:\/\/x.com\/Mojahedineng\/status\/1461617485258518529?s=20<\/a><br \/>Mohammadreza Fallah, ein Mitglied f\u00fcr Isfahan im obersten Rat der Provinzen, hat die schwindenden Grundwassereservoirs als prim\u00e4ren Katalysator f\u00fcr das Ph\u00e4nomen der Bodenabsenkung ausgemacht. Er stellt fest, dass die Rate der Bodenabsenkung im Iran das fast 90fache des Durchschnitts in entwickelten L\u00e4ndern betr\u00e4gt, wobei die gr\u00f6\u00dferen st\u00e4dtischen Zentren wie Isfahan und Teheran die Hauptlast der Folgen zu tragen haben.<\/p> <p>In Isfahan sieht man in den Bezirken 11 und 15 und zugleich in den zentralen Bezirken Bodenabsenkungen und Orte in der Umgebung wie Shain Shahr, Flowerjan, Najafabad und die Nachbarschaft des Beheshti Flughafens sind \u00e4hnlich betroffen. Khorzouk, das nahe von Isfahan liegt, sind die sch\u00e4dlichen Konsequenzen der Bodenabsenkungen nicht erspart geblieben.<\/p> <p>Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserressourcen sind weitreichend und umfassen \u00c4nderungen der Niederschlagsmengen, der Wasserabfl\u00fcsse, der Ausbreitung von Staubst\u00fcrmen und ausgedehnte Bodenabsenkungen. Die daraus sich ergebende Katastrophensituation gef\u00e4hrdet eine der \u00e4ltesten historischen St\u00e4dte des Iran, wobei sich das in alarmierender Weise beschleunigt.<br \/>Daten der Geologischen Organisation von 2016 haben enth\u00fcllt, dass 2 300 km2 der Ebenen der Provinz Isfahan f\u00fcr Bodenabsenkungen empf\u00e4nglich sind, die im Jahr 2020 fast 10 000 km2 erreichten. Die Rate der Bodenabsenkung am Shahid Beheschti Flughafen in Isfahan allein 8 bis 12 cm pro Jahr betragen.<\/p> <p>Es sind Berichte aufgetaucht, die die R\u00fcckwirkungen der Bodenabsenkung in Wohnbezirken und historischen Bezirken in der Provinz Isfahan umrei\u00dfen und eine drohende Krise und das Potential f\u00fcr eine neue Welle der Migration signalisieren.<br \/>Mansour Shishehforoush, der Direktor des Krisenmanagements in der Gouverneursverwaltung von Isfahan, unterstreicht, dass die durch den Klimawandel induzierte Wasserknappheit und die Staubaktivierung die Bodenabsenkungen verst\u00e4rkt haben, die in Isfahan von 4 bis 18 Zentimeter reichen, so dass wegen des Feinstaubs 53 Tage in der ersten Jahresh\u00e4lfte das Gebiet unbewohnbar gemacht haben.<br \/>Experten f\u00fcr Wasser Management schreiben die bedeutenden Migrationen aus den zentralen in die n\u00f6rdlichen Provinzen den ausgedehnten D\u00fcrren zu, die vielfach menschengemacht sind, weil letztere mit g\u00fcnstigeren Wasserbedingungen locken. Sie warnen, dass die Fortsetzung der vorherrschenden Trends gro\u00dfe Gebiete des Iran unbewohnbar machen und f\u00fchren dazu die ineffiziente Politik des Wassermanagements, Initiativen des Wassertransports zwischen den Wasserbecken und den versch\u00e4rften Klimawandel als zugrundeliegende treibende Kr\u00e4fte f\u00fcr die Migration an. Diese Experten prognostizieren, dass die interne Migration sich in folgenden Jahren verst\u00e4rken werde, weil die Wasserressourcen des Iran sich der Ersch\u00f6pfung n\u00e4hern.<\/p>","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4142","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4142"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4142\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4147,"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4142\/revisions\/4147"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4144"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4142"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4142"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4142"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}