{"id":3765,"date":"2024-01-06T10:40:30","date_gmt":"2024-01-06T09:40:30","guid":{"rendered":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/?p=3765"},"modified":"2024-01-06T10:41:17","modified_gmt":"2024-01-06T09:41:17","slug":"krise-und-krieg-im-nahen-osten-wurzeln-und-loesungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/2024\/01\/06\/krise-und-krieg-im-nahen-osten-wurzeln-und-loesungen\/","title":{"rendered":"Krise und Krieg im Nahen Osten: Wurzeln und L\u00f6sungen!"},"content":{"rendered":"<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-3765\" data-postid=\"3765\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-3765 themify_builder tf_clear\">\n                    <div  data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_tej1279 tb_first tf_w\">\n                        <div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n                        <div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_b48f280 first\">\n                            <div  data-lazy=\"1\" class=\"module_subrow themify_builder_sub_row tf_w col_align_top tb_col_count_2 tb_yuhy280\">\n                <div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column sub_column col4-2 tb_n4te280 first\">\n                    <!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_7br7280   tb_text_dropcap\" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n        <p>Wie die Welt unter Schock am 7. Oktober erfahren hat, ist im Nahen Osten ein neuer Konflikt ausgebrochen, der viele L\u00e4nder und Analysten ratlos zur\u00fccklie\u00df. Der pl\u00f6tzliche Ausbruch von Feindseligkeiten hat viele kalt erwischt und sie zu Fragen gebracht, was sie \u00fcbersehen haben k\u00f6nnten und was sie h\u00e4tten voraussehen sollen.<\/p>\n<p>Was sich nach dem 7. Oktober nach und nach an Ereignissen herausstellte, l\u00f6ste heftige Diskussionen aus, die sich zumeist um die Rolle des Iran in der Krise drehten. Zu Beginn verteidigten Amtstr\u00e4ger des iranischen Regimes den Angriff vehement und begr\u00fc\u00dften ihn als einen bedeutsamen Sieg.\u00a0<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->        <\/div>\n                    <div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column sub_column col4-2 tb_mz71282 last\">\n                    <!-- module image -->\n<div  class=\"module module-image tb_ktbb632 image-top   tf_mw\" data-lazy=\"1\">\n        <div class=\"image-wrap tf_rel tf_mw\">\n            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"562\" src=\"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/iran-middle-east-crisis-militia-1.jpg\" class=\"wp-post-image wp-image-3767\" title=\"iran-middle-east-crisis-militia-1\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/iran-middle-east-crisis-militia-1.jpg 1000w, https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/iran-middle-east-crisis-militia-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/iran-middle-east-crisis-militia-1-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/>    \n        <\/div>\n    <!-- \/image-wrap -->\n    \n        <\/div>\n<!-- \/module image -->        <\/div>\n                    <\/div>\n                <div  data-lazy=\"1\" class=\"module_subrow themify_builder_sub_row tf_w col_align_top tb_col_count_1 tb_6p85230\">\n                <div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column sub_column col-full tb_65xw231 first\">\n                    <!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_mgr3922   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n        <p>Als die USA jedoch Kriegsschiffe in die Region entsandten und ihre milit\u00e4rische Pr\u00e4senz verst\u00e4rkten, verschob sich die Rhetorik. Sie behaupteten jetzt, dass es eine \u201ekomplett pal\u00e4stinensische\u201c Entscheidung gewesen sei, und versicherten, dass der Iran bei Planung und Durchf\u00fchrung keine Rolle gespielt habe.<\/p>\n<p>Auch wenn die Gesichtspunkte verschieden sind, stimmen die meisten Analysten in einem kritischen Punkt \u00fcberein: ob der Iran direkt beteiligt gewesen ist oder nicht, so hat doch seine Unterst\u00fctzung mit Geld, Waffen und Training eine entscheidende Rolle bei der Schaffung der Krise gespielt. Die Ableger-Kr\u00e4fte des iranischen Regimes verdanken ihre jetzige Position dieser Unterst\u00fctzung und machen den Iran zu einer zentralen Spielfigur, die f\u00fcr den derzeitigen Aufruhr in der Region verantwortlich ist.<br \/>Daf\u00fcr, die Krise umfassend zu behandeln, liegt der Schl\u00fcssel nach der \u00fcbereinstimmenden Meinung der meisten Analysten darin, sich mit der Ursache an der Wurzel, dem Iran, zu befassen.<\/p>\n<p>Die dr\u00e4ngende Frage ist jetzt, warum der Iran sich daf\u00fcr entschieden hat, diese Krise in der Region zu befeuern und welche Ziele er verfolgt. Gleicherma\u00dfen bedeutsam ist die Suche nach potentiellen L\u00f6sungen f\u00fcr diese Krise und den Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Erleichterung der Situation.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/x.com\/khamenei_ir\/status\/1709163896110514335?s=20\">https:\/\/x.com\/khamenei_ir\/status\/1709163896110514335?s=20<\/a><\/p>\n<p><strong>Verstehen der Ziele des iranischen Regimes in der Krise<\/strong><br \/>Um hinter die Motive des Iran in der jetzigen Krise zu kommen, ist es geboten, die Schritte zur\u00fcckzuverfolgen und die \u00fcbergeordneten Ziele des Regimes und seine dauerhafte Intervention in der Region zu verstehen. Nur wenn man das genau betrachtet, kann man wahrhaft herausbekommen, warum der Iran diese Krise an diesem besonderen Kreuzungspunkt in Gang gesetzt hat.<\/p>\n<p>Seit seinem Aufstieg zur Macht nach der Revolution von 1979 hat das iranische Regime seine Regierung in zwei grundlegenden Prinzipien verankert. Das erste dreht sich um die interne Repression, w\u00e4hrend das zweite sein Zentrum in der globalen Ausstreuung von Krisen unter dem Vorwand der \u201eExport der Revolution\u201c hat.<\/p>\n<p>Dieser strategische Rahmen wurde gew\u00e4hlt als Reaktion auf die Unf\u00e4higkeit des Regimes, die Herausforderung einer fortschrittlichen Gesellschaft nach der antimonarchischen Revolution wirksam zu bew\u00e4ltigen. Behindert durch seine antiquierte und archaische Disposition, m\u00fcht sich das Kleriker Regime damit ab, den Bestrebungen der iranischen Bev\u00f6lkerung nachzukommen, die sich nach demokratischen Reformen, sozialen Freiheiten und individuellen Handlungsspielr\u00e4umen gesehnt hat.<\/p>\n<p>In der Erkenntnis, dass es notwendig ist, die Autorit\u00e4t zu bewahren, sind die Kleriker zu dem Schluss gekommen, dass die Unterdr\u00fcckung von internem Dissens und der Export interner Konflikte nach jenseits der nationalen Grenzen wesentlich sei. Infolgedessen wurde das Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) gebildet mit der doppelten Mission, die heimische Opposition zu unterdr\u00fccken und Unruhe und Konflikt au\u00dferhalb der territorialen Grenzen des Iran aufrecht zu erhalten und somit die Krisen des Regimes ins Ausland zu exportieren.<br \/>In den letzten vier Jahrzehnten wurden Irans aggressive regionale Interventionen deutlich sichtbar. Acht Jahre Krieg mit dem Irak verbunden mit einer Geschichte des Befeuerns von Feindseligkeiten im Libanon, im Jemen und in Syrien wurden begleitet von der strategischen Aufstellung von Ableger-Gruppen, besonders der Hisbollah im Libanon und dem Islamischen Dschihad in Pal\u00e4stina und in anderen regionalen Territorien.<\/p>\n<p>Im Laufe dieser vier Jahrzehnte hat das Regime wiederholt versucht, internen Krisen zu begegnen mit dem Anfachen von Flammen externen Aufruhrs. Der Oberste F\u00fchrer des Regimes Ali Khamenei und andere F\u00fchrer im Regime haben best\u00e4ndig zugegeben, dass das Unterlassen der Beteiligung an Konflikten in Syrien und im Libanon unvermeidlich zu K\u00e4mpfen in Teheran und \u00fcberall auf den Stra\u00dfen des Iran f\u00fchren werde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/x.com\/iran_policy\/status\/1713170288890785994?s=20\">https:\/\/x.com\/iran_policy\/status\/1713170288890785994?s=20<\/a><\/p>\n<p>Mehr noch: die F\u00fchrer des Regimes haben die entscheidende Bedeutung Syriens und des Libanon als \u201astrategische Tiefe\u2018 betont und deutlich gemacht, dass ihre Bem\u00fchungen, Krisen jenseits des Iran zu befeuern, nicht aus irgendeiner echten Sorge um das Wohlergehen des pal\u00e4stinensischen Volkes oder der weiteren Region herr\u00fchren.<\/p>\n<p>Stattdessen dienten diese Aktionen als kalkulierte Opferung von Tausenden von Pal\u00e4stinensern und Menschen in der Region, um die Bewahrung der Macht des Regimes sicher zu stellen und damit die Aufmerksamkeit von den internen Schwierigkeiten abzulenken. Diese Politik ist der Eckstein der Form des Regierens des Regimes f\u00fcr mehr als vier Jahrzehnte geblieben.<\/p>\n<p>Im Ergebnis hat dieses Konzept den Iran in einen prim\u00e4ren staatlichen F\u00f6rderer des globalen Terrorismus transformiert. Leider ist die Politik des Appeasements des Westens nicht nur damit gescheitert, die kriegstreiberische Aufstellung des Regimes zu beseitigen, sondern sie hat es in seiner destruktiven Haltung nur best\u00e4rkt. Die Westm\u00e4chte sind nicht nur vor entscheidenden Ma\u00dfnahmen gegen die terroristischen Aktivit\u00e4ten des Regimes und sein verh\u00e4ngnisvolles Verhalten in der Region zur\u00fcckgeschreckt, sondern sie haben dem Regime eine Abschirmung geliefert durch die nachgiebige Haltung und die Unt\u00e4tigkeit.<br \/>Die Ereignisse des 7. Oktober und die anschlie\u00dfende Krise f\u00fcgen sich in dieses eingespielte Muster ein. Es ist entscheidend wichtig, zu erkennen, dass das prim\u00e4re Ziel des Regimes bei der Befeuerung dieser Krise nicht in einer echten Sympathie f\u00fcr die pal\u00e4stinensische Sache besteht. Stattdessen dient sie als wohl berechnetes Man\u00f6ver der Opferung des Lebens von Tausenden von Pal\u00e4stinensern und Juden, um die Aufmerksamkeit von einer bedeutsameren Krise innerhalb des Iran abzulenken, und erleichtert die Unterdr\u00fcckung der heimischen Protestierer. Das letztendliche Ziel des Regimes ist die Sicherung seiner Macht und die Verwendung dieser Methode, um interne Verletzbarkeiten zu verh\u00fcllen und seinen Zugriff auf die Nation zu behaupten.<br \/>Die interne Krise, die das iranische Regime besch\u00e4ftigt, manifestiert sich in der Form ausgedehnter Aufst\u00e4nde und in Aufrufen zu seinem Sturz durch das iranische Volk.<\/p>\n<div class=\"lyte-wrapper fourthree\">\n<div id=\"WYL_gYU8k5i9vIU\" class=\"lyte lP\">\n<div id=\"lyte_gYU8k5i9vIU\" class=\"pL\" data-src=\"\/\/i.ytimg.com\/vi\/gYU8k5i9vIU\/hqdefault.jpg\">\n<div class=\"tC\">\n<div class=\"tT\">\u00a0<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"play\">\u00a0<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"lL\">\u00a0<\/div>\n<p><strong>Ein Blick auf die interne Krise des Iran und seinen Bedarf nach einer internationalen Krise<\/strong><\/p>\n<p>Seit 2017 hat eine Serie von Aufst\u00e4nden im ganzen Iran auf sich aufmerksam gemacht, die best\u00e4ndig an Antriebskraft gewonnen und sich in eine bemerkenswerte Kraft mit der Forderung der Herstellung einer demokratischen Regierung entwickelt haben.<\/p>\n<p>Die Hauptopposition, die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI\/MEK) und ihrer Widerstandseinheiten innerhalb des Iran haben eine Schl\u00fcsselrolle bei der Organisation dieser Aufst\u00e4nde und der Mobilisierung f\u00fcr sie gespielt. Trotz der unabl\u00e4ssigen und brutalen Niederschlagungen sowohl der Aufst\u00e4nde als auch des Vorgehens gegen die Widerstandseinheiten hat sich der heftige Wunsch nach einem Wandel nur verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Jede der aufeinanderfolgenden Wellen der Opposition ist nicht nur gr\u00f6\u00dfer geworden, sondern hat sich auch immer weiter auf das Land ausgedehnt, so dass die MEK Widerstandseinheiten landesweit an Boden gewonnen haben.<br \/>Als es die m\u00e4chtige Bedrohung durch diese Aufst\u00e4nde erkannte, hat das Regime eine Reihe von wohl berechneten Ma\u00dfnahmen ergriffen. Die Einsetzung von Ebrahim Raisi, einer Schl\u00fcsselfigur bei seiner Beteiligung am Massaker von 1988 an politischen Gefangenen, als Pr\u00e4sident diente dazu, die Reihen des Regimes zu schlie\u00dfen und die interne Einheit zu festigen. Raisis ber\u00fcchtigte Rolle bei der<\/p>\n<p>Massenhinrichtung von mehr als 30 000 politischen Gefangenen, die \u00fcberwiegend aus Mitgliedern und Sympathisanten der MEK bestanden, zeigt die brutalen Taktiken der Unterdr\u00fcckung des Regimes.<br \/>Um die Situation noch weiter zu versch\u00e4rfen, entschied sich das Regime daf\u00fcr, die Aktivit\u00e4ten der Anreicherung von Uran zu steigern und damit eine internationale Krise auf dem Feld der Nutzung der Atomkraft auszul\u00f6sen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig erh\u00f6hte es seine globalen terroristischen Aktivit\u00e4ten, f\u00fcr das ein vereitelter Bombenanschlag im Jahr 2018 auf das Jahrestreffen des Iranischen Widerstands bei Paris als Beleg dienen kann. Europ\u00e4ische Sicherheitskr\u00e4fte ergriffen Mitglieder des Netzes, darunter der Diplomat-Terrorist Assadollah Assadi, der im Zusammenspiel mit den Botschaften des Regimes operiert hat.<br \/>Im September 2022 gab es den Augenblick einer Wasserscheide, als die iranische Bev\u00f6lkerung eine der gr\u00f6\u00dften und am l\u00e4ngsten andauernden Erhebung in der Geschichte der Nation in Gang setzte, die sich geradewegs gegen das Regime wandte. In einer mutigen und direkten Herausforderung der Autorit\u00e4t des Regimes nahm das Volk besonders die F\u00fchrungsfigur Ali Khamenei ins Visier mit den widerhallenden Rufen \u201eTod f\u00fcr Khamenei\u201c und \u201eTod dem Diktator\u201c. Dem Regime wurde unmittelbar klar, dass der Aufstand eine direkte Bedrohung f\u00fcr seine ganze Existenz darstellte.<\/p>\n<p>Trotz der vereinten Bem\u00fchungen, den Aufstand zu ersticken mit der r\u00fccksichtlosen T\u00f6tung von mehr als 750 Protestierern und der willk\u00fcrlichen Gefangennahme und Folter von mehr als 20 000 Personen, verstand das Regime, dass die iranische Gesellschaft unter der Oberfl\u00e4che kochte und bereit war, jeden Augenblick zu explodieren. Das Anwachsen und die Ausbreitung der MEK Widerstandseinheiten im ganzen Land diente als katalytische Kraft und verwandelte schnell \u00f6rtliche Proteste in eine formidable nationale Bewegung, die den Erhalt der Macht des Regimes herausforderte.<br \/>Konfrontiert mit dem internen Aufruhr reagierte Khamenei strategisch damit, dass er eine bedeutende Krise au\u00dferhalb der Grenzen des Regimes versch\u00e4rfte. Die regionale kriegerische Auseinandersetzung, die am 7. Oktober angefangen hat war sorgf\u00e4ltig ausgearbeitet, um aufkeimende Aufst\u00e4nde innerhalb des Iran abzuwehren. Es war ein geplantes Man\u00f6ver in der Absicht, der Antriebskraft der Volksbewegung zu schw\u00e4chen und jeder M\u00f6glichkeit eines Sturzes des Regimes vorzubeugen.<br \/><strong>Die Suche nach gangbaren L\u00f6sungen und Ma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n<div class=\"lyte-wrapper fourthree\">\n<div id=\"WYL_hkbnCp2niMI\" class=\"lyte lP\">\n<div id=\"lyte_hkbnCp2niMI\" class=\"pL\" data-src=\"\/\/i.ytimg.com\/vi\/hkbnCp2niMI\/hqdefault.jpg\">\n<div class=\"tC\">\n<div class=\"tT\">\u00a0<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"play\">\u00a0<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"lL\">\u00a0<\/div>\n<p>Die Analyse der Ereignisse im Nahen Osten in den letzten vier Jahrzehnten enth\u00fcllt, dass das iranische Regime als die grundlegende Quelle der Krisen und Schwierigkeiten in der Region identifiziert werden kann, da es als bedeutendes Hindernis f\u00fcr die Erreichung von Frieden agiert. In der jetzigen Krise ergibt sich die entscheidende Frage, ob das iranische Regime als integraler Teil der L\u00f6sung oder als Ursache an der Wurzel des Problems wahrgenommen werden sollte. Manche sagen, dass das Z\u00f6gern des iranischen Regimes, sich auf eine direkte Kriegf\u00fchrung einzulassen als Bereitschaft gedeutet werden sollte, zu einer L\u00f6sung beizutragen. Die Verteidiger dieser Ansicht schlagen vor, dass das iranische Regime dazu gebracht werden sollte, seinen Einfluss auf Ableger-Gruppen zu benutzen und auf diesem Wege die Vergr\u00f6\u00dferung des Konflikts durch diese stellvertretenden Kr\u00e4fte abzuwenden.<br \/>Im Gegensatz dazu f\u00fchren andere ins Feld, dass eine Einbindung des iranischen Regimes auf diese Art einem Ausblenden des Kernproblems gleichkomme. Sie sind sich sicher, dass ein solcher Ansatz die zugrundeliegende Agenda des iranischen Regimes vernachl\u00e4ssige, das das Ziel hat, seine Hegemonie in der Region auszubauen. In dieser Perspektive ist das Regime nicht nur ein Beeinflusser, sondern der Organisator hinter den Ableger-Gruppen, der direkte Kontrolle aus\u00fcbt. Hier wird davon ausgegangen, dass das Regime Direktiven f\u00fcr fortgesetzte Angriffe gibt und die Krisen in der Region versch\u00e4rft.<br \/>Wenn man diese divergenten Gesichtspunkte in Betracht zieht, ist es geboten, verschiedene Szenarios auszuloten.<\/p>\n<p>Erstes Szenario: Fortsetzung des Status Quo<br \/>Die andauernde Krise im Nahen Osten kann der Politik des Appeasements auf der Seite des Westens gegen\u00fcber dem Iran zugeschrieben werden und dem Z\u00f6gern, die destruktiven Aktionen des iranischen Regimes in den letzten vier Jahrzehnten als solche anzuerkennen. Lobbys des iranischen Regimes im Westen haben immer wieder versichert, dass jede st\u00e4rkere Konfrontation mit dem Iran zu einem Krieg zwischen den USA und dem Iran eskalieren w\u00fcrde. Unter Ausn\u00fctzung dieses Anscheins eines Eintretens f\u00fcr Frieden und der Abwendung eines Konflikts zwischen den beiden Nationen haben diese Lobbys aktiv die Politik des Appeasements verteidigt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/x.com\/iran_policy\/status\/1728836012221280755?s=20\">https:\/\/x.com\/iran_policy\/status\/1728836012221280755?s=20<\/a><\/p>\n<p>Einflussreiche Gruppen im Westen haben sich auf Grund eben dieses Narrativs entschieden, \u00fcber die Interventionen des iranischen Regimes hinwegzusehen im Namen der Verhinderung eines Krieges zwischen den USA und dem Iran. Leider ist diese Politik nicht nur daran gescheitert, Krieg zu verhindern, sondern sie hat es unvermeidlich dem Iran erm\u00f6glicht, jahrelang blutige Konflikte in der Region zu befeuern. Das iranische Regime war ein Instrument zur Finanzierung, Bewaffnung und zum Training von Ableger-Kr\u00e4ften in den verschiedenen L\u00e4ndern, was die Vermehrung der Gewaltt\u00e4tigkeiten zum Ergebnis hatte.<\/p>\n<p>Die Ableger-Kr\u00e4fte des iranischen Regimes haben besonders im Irak einen konfessionellen Krieg angezettelt, der Tausende von Menschenleben forderte. \u00c4hnlich waren in Syrien vom Iran unterst\u00fctzte Gruppen verantwortlich f\u00fcr den Tod von Tausenden von Syrern. Dieser Kreislauf von Krieg und Blutvergie\u00dfen ist in der ganzen Region weitergegangen, mit den Huthis im Jemen und der Hisbollah im Libanon, was zus\u00e4tzliche Manifestationen des destabilisierenden Einflusses des Iran waren. Die Folgen dieser Appeasement-Politik sind heute evident, wo die Region in einen weiteren bedeutenden Konflikt verwickelt ist.<\/p>\n<p>Die Herkunft des Narrativs, wonach die Provokation des iranischen Regimes zur einem Krieg mit den Vereinigten Staaten f\u00fchren k\u00f6nnte, kann bis zum iranischen Regime selbst zur\u00fcckverfolgt werden. Im Laufe der Jahre haben das Regime und seine Lobbys im Westen diese Narrativ in so einem Ausma\u00df propagiert, dass es als \u201ebewiesene Tatsache\u201c in den politischen Zirkeln des Westens ausgestreut wurde. Viele Regierungen und politischen Parteien sehen darin eine unbestreitbare Wirklichkeit. Jedoch bietet ein tieferes Verst\u00e4ndnis der Motivationen des iranischen Regimes f\u00fcr die Interventionen in der Region und seine Neigung zur Kriegstreiberei eine nuanciertere Perspektive.<\/p>\n<p>Entgegen dem Narrativ, das vom Regime immer wieder vorgespiegelt wird, sehen diejenigen, die vertraut sind mit den Gr\u00fcnden f\u00fcr die Interventionen des iranischen Regimes, dass ein direkter Krieg mit den USA und dem Westen eine existenzielle Bedrohung f\u00fcr das Regime stellt. Das Regime benutzt strategisch eine Politik des Exports von internen Krisen und der Besch\u00e4ftigung mit Kriegstreiberei daf\u00fcr, die Ausdehnung des Konflikts mit dem Iran selbst zu verhindern. Das letzte Ziel besteht nicht darin, einen Krieg f\u00fcr das Regime selbst in Gang zu setzen, sondern darin, seine Existenz zu sichern. Infolgedessen interveniert das Regime in anderen L\u00e4ndern durch Ableger und vermeidet eine direkte Verantwortlichkeit.<br \/>Der Oberste F\u00fchrer des Regimes Ali Khamenei hat diese Strategie in einer Rede inmitten der Zeit der Spannungen mit der Trump Administration am 13. August 2018 ausdr\u00fccklich formuliert, als die Aussicht eines Krieges zu drohen schien. Khamenei erkl\u00e4rte mit Emphase: \u201eEs wird keinen Krieg geben und wir werden nicht verhandeln\u201c. Er stellte klar, dass die Vermeidung eines Krieges in der Erkenntnis begr\u00fcndet sei, dass beide Seiten, der Iran und die USA, bei einem bewaffneten Konflikt nur verlieren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Im Wesentlichen zielen die Interventionen des Regimes in andere L\u00e4nder mit Ablegern einzig darauf, seine Macht zu erhalten, interne Krisen zu verbergen und Aufst\u00e4nden zuvorzukommen, die seine Herrschaft bedrohen k\u00f6nnten. Sich gegen\u00fcber diesen Interventionen blind zu stellen und das Regime zu bes\u00e4nftigen, dient nur dazu, seine strategischen Ziele zu befeuern. Die Motivationen des Regimes zu verstehen, ist entscheidend wichtig f\u00fcr das Zimmern einer informierten Politik, der an Stabilit\u00e4t und Zuverl\u00e4ssigkeit in der Region gelegen ist.<\/p>\n<p>Trotz der klaren Verbindung zwischen den Ableger-Kr\u00e4ften des iranischen Regimes spielen in der jetzigen Krise bestimmte Lobbys und Apologeten die Rolle des Iran immer wieder herunter und insistieren darauf, dass die Krise nur eine Sache zwischen Israel und den Pal\u00e4stinensern sei. Sie widersetzen sich vehement jeder Erw\u00e4hnung des Iran in diesem Zusammenhang und unterstellen denjenigen, die auf den Iran als Kriegstreiber verweisen, sie suchten die Spannungen zwischen den USA und dem Iran zu erh\u00f6hen. Diese Taktik folgt einem \u00e4hnlichen Muster der Einfl\u00f6\u00dfung von Furcht vor einem Krieg, um Bestrebungen zu einer genauen Untersuchung der Aktionen des Iran zu entmutigen und letztlich den Weg f\u00fcr ein fortgesetztes Appeasement zu ebnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/x.com\/tparsi\/status\/1712640320674959800?s=20\">https:\/\/x.com\/tparsi\/status\/1712640320674959800?s=20<\/a><\/p>\n<p>Statt sich mit der eigentlichen Ursache des Problems \u2013 der Beteiligung des Iran \u2013 zu besch\u00e4ftigen, versuchen diese Gruppen, die Aufmerksamkeit abzulenken und nur einen kleinen Teil des Problems zuzugeben. Jedoch werden im Nachhinein, nach der Entfaltung des Desasters, die Folgen nach dem, was man erwartet, schwerwiegender sein als in den F\u00e4llen zuvor. Zu diesen Auswirkungen geh\u00f6ren:<br \/>1. Das iranische Regime wird zusammen mit seinen Ablegern als hegemoniale Kraft in der Region daraus hervorgehen und ihrer beider Kontrolle \u00fcber strategisch lebenswichtige Punkte festigen. Das erm\u00f6glicht es dem Regime, seinen Einfluss auf strategisch wichtige Orte in der Region zu st\u00e4rken.<br \/>2. Das iranische Regime erh\u00f6ht das Engagement seiner Ableger-Organisationen in regionalen Konflikten und verewigt einen Kreislauf von Gewalt und Blutvergie\u00dfen. Das schafft eine Umgebung, die f\u00fcr die Erweiterung terroristischer Aktivit\u00e4ten f\u00f6rderlich ist. Es f\u00fchrt auch zu einem Anstieg der H\u00e4ufigkeit und St\u00e4rke von Angriffen gegen benachbarte L\u00e4nder und Institutionen, die als den Interessen des iranischen Regimes entgegengesetzt eingestuft werden, und verringert damit die Aussichten auf einen Frieden im Nahen Osten.<br \/>3. Eine fortgesetzte Politik des Appeasements gegen\u00fcber dem Iran wird eine Entfremdung zahlreicher L\u00e4nder in der Region vom Westen bewirken und zu einer Fragmentierung des Nahen Ostens beitragen. Besonders nach der jetzigen Krise in der Region werden den Erwartungen nach Verschiebungen in den diplomatischen Allianzen und Machtstrukturen veranlassen. Es gibt ein Potential daf\u00fcr, dass verschiedene Akteure sich mit dem iranischen Regime verbinden, um entweder ihre Interessen zu wahren oder sich vor den destruktiven Aktionen und Ablegern des Regimes zu sch\u00fctzen. Infolgedessen wird die regionale Machtbalance immer komplizierter.<br \/>4. Die Missachtung der regionalen Aggression des Iran \u00fcber seine Ableger durch die internationale Gemeinschaft hat eine Brutst\u00e4tte f\u00fcr Terrorismus und Extremismus geschaffen. Zudem w\u00fcrde eine Verf\u00fcgung des iranischen Regimes \u00fcber Atomwaffen nicht nur eine Bedrohung der Sicherheit der benachbarten L\u00e4nder hervorbringen, sondern auch eine bedeutende Bedrohung f\u00fcr die globale Stabilit\u00e4t und den Frieden in der Welt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/x.com\/iran_policy\/status\/1722710650818838538?s=20\">https:\/\/x.com\/iran_policy\/status\/1722710650818838538?s=20<\/a><\/p>\n<p>Kurzum: Die Implikationen der Aufrechterhaltung des Status Quo im Umgang mit den Interventionen des Iran in der Region ziehen tiefe und vielf\u00e4ltige Folgen nach sich, die sich \u00fcber die Grenzen des Nahen Ostens hinaus erstrecken. Von der Eskalation von Terrorismus und Blutvergie\u00dfen zu einer Erh\u00f6hung der globalen Unsicherheit und der Neuformung diplomatischer Allianzen macht das, was im Rahmen der Unt\u00e4tigkeit geschieht, einen kritischen Bedarf nach einem entschiedenen und umfassenden Ansatz in der Behandlung der hegemonialen Aspirationen des iranischen Regimes deutlich.<br \/>Das Kalk\u00fcl des Regimes hinter der Vermeidung eines direkten Krieges und der F\u00f6rderung von Ableger-Gruppen<\/p>\n<p>Die Erkenntnis des Kerns der jetzigen Krise, die durch dauerhafte Kriegf\u00fchrung und Blutvergie\u00dfen gekennzeichnet ist, macht es notwendig, zu verstehen, dass die repressive Kontrolle, die vom Regime ausge\u00fcbt wird, ihm am Herzen liegt. Entscheidend ist, dass die konsistente Strategie des N\u00e4hrens von Konflikten und der aktiven F\u00f6rderung der Kriegf\u00fchrung in der Region, zu einem grundlegenden Pfeiler dazu dient, die Macht in den H\u00e4nden zu behalten. Es ist geboten, zu verstehen, dass das Regime sich der d\u00fcsteren Folgen bewusst ist, die es zu gew\u00e4rtigen h\u00e4tte bei einer direkten Konfrontation mit den Vereinigten Staaten, und es deshalb Abstand davon nimmt, sich auf direkte Feindseligkeiten einzulassen.<\/p>\n<p>Das oberste Ziel des Regimes ist nicht, sich mit m\u00e4chtigen Gegnern wie den USA direkt anzulegen, weil ein derartiger Konflikt das Ende seiner Herrschaft bedeuten w\u00fcrde.<br \/>Stattdessen schl\u00e4gt das Regime den wohl\u00fcberlegten Weg ein, Krisen mit Hilfe seiner Ableger nach jenseits der Grenzen des Iran zu exportieren und strategisch in der Region zu intervenieren, um die Aufmerksamkeit von der heimischen Unzufriedenheit abzulenken und sich von einer internen Umw\u00e4lzung zu retten. Das zyklische Muster der Schaffung von Krisen und der Kriegstreiberei ist nicht zu trennen von der \u00dcberlebensstrategie des Regimes. Im Wesentlichen ist die interventionistische Politik in der Region darauf ausgerichtet, die interne Unzufriedenheit in andere Bahnen zu lenken und den Anschein der Kontrolle aufrecht zu erhalten.<\/p>\n<p>Um zusammenzufassen: das verworrene Netz der Schaffung von Krisen und der Kriegstreiberei in der Region ist im Innersten verbunden mit des \u00dcberlebensinstinkten des Regimes. Eine dauerhafte L\u00f6sung dieses Dilemmas, das viele Facetten hat, macht einen Schub der Transformation notwendig \u2013 einen Regimewechsel im Iran \u2013 , weil die Existenz des jetzigen Regimes als solche vollkommen damit verkn\u00fcpft ist mit seiner M\u00f6glichkeit, Krisen zu exportieren und Konflikte zu manipulieren, um seine Herrschaft \u00fcberdauern lassen zu k\u00f6nnen.<br \/>In diesem Zusammenhang treten zwei verschiedene M\u00f6glichkeiten in den Vordergrund, die jede ihre Schwierigkeiten und Rahmungen haben, die einer sorgf\u00e4ltigen Erw\u00e4gung und Analyse bed\u00fcrfen.<br \/>Das zweite Szenario: Eine milit\u00e4rische Intervention und Besetzung des Landes<\/p>\n<p>Angesichts dieser Lage w\u00fcrde die Wiederholung vergangener Strategien, wie sie im Irak und in Afghanistan angewandt wurden, eine direkte milit\u00e4rische Intervention und nachfolgende Besetzung des Iran durch die Vereinigten Staaten und von deren Verb\u00fcndeten bedeuten. Jedoch erscheint nach den Erfahrungen fr\u00fcherer milit\u00e4rischer Interventionen, besonders im Irak und in Afghanistan, diese Option mit einem Berg an Komplikationen und Schwierigkeiten belastet, mit potentiell weitreichenden und nicht w\u00fcnschenswerten Folgen, und ist deshalb nicht durchf\u00fchrbar.<\/p>\n<p>Das dritte Szenario: Ein Regimewechsel durch das iranische Volk<br \/>Im Gegensatz zum Modell einer milit\u00e4rischen Intervention bedeutet diese Option eine F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung einer Graswurzel Bewegung innerhalb des Iran, die sich f\u00fcr eine demokratische Transformation und die Absetzung des existierenden Regimes einsetzt und daran arbeitet.<br \/>Die iranische Bev\u00f6lkerung hat, was die letzten Aufst\u00e4nde beweisen, ihrem Wunsch nach einem Wechsel des Regimes und der Errichtung einer demokratischen Republik im Iran Ausdruck gegeben. Das iranische Regime behauptet seine Autorit\u00e4t mit repressiven Ma\u00dfnahmen, darunter Hinrichtung und Folter. Demgegen\u00fcber existiert eine potente und gut organisierte Opposition mit einem breiten Netz im ganzen Land. Der Nationale Widerstandsrats Iran (NWRI) hat einen umfassenden Plan f\u00fcr die Zukunft des Iran vorgelegt, der eine bedeutende internationale Unterst\u00fctzung f\u00fcr sich gewonnen hat.<\/p>\n<p>Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI\/MEK), ein Schl\u00fcsselmitglied des NWRI, hat eine entscheidende Rolle gespielt bei der Organisation und Aufrechterhaltung dieser Aufst\u00e4nde mittels ihres ausgedehnten Netzes der Widerstandseinheiten im ganzen Iran.<br \/>Leider ist die westliche Politik des Appeasements in den letzten Jahrzehnten davon abgewichen, die demokratischen Aspirationen des iranischen Volkes und der organisierten Opposition aktiv zu unterst\u00fctzen. Stattdessen hat sie einen Pfad der Beschr\u00e4nkung der Opposition und der Bes\u00e4nftigung des iranischen Regimes eingeschlagen.<br \/>Mit der aktiven R\u00fcckenst\u00e4rkung der organisierten Oppositionsgruppen innerhalb des Iran, besonders des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI) und der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI\/MEK), und mit der Anerkennung des Kampfes des iranischen Volkes f\u00fcr den Sturz des Regimes und des mutigen Kampfes der iranischen Jugend gegen das terroristische IRGC kann die internationale Gemeinschaft eine wichtige Rolle bei der Erm\u00e4chtigung des iranischen Volkes spielen.<br \/>F\u00fcr das iranische Regime stellt das das gef\u00e4hrlichste und potentiell t\u00f6dliche Szenario dar, weil es die akute Bedrohung seines eigenen Sturzes darin erkennt. Das Regime wei\u00df genau, dass trotz der kochenden Unzufriedenheit innerhalb der iranischen Gesellschaft und der verbreiteten Unzufriedenheit seine Regentschaft solange gesichert ist, wie es keine landesweite organisierte Opposition gibt, die in der Lage ist, die Proteste aufrecht zu erhalten.<br \/>Daher hat in den letzten Jahren das Regime es nicht an M\u00fche fehlen lassen, die prim\u00e4re organisierte Opposition, die MEK, zu zerlegen oder sie zumindest politisch zu isolieren. Diese Bem\u00fchung hat eine bedeutende Investition an Ressourcen in Anspruch genommen im Wert von Millionen Dollar f\u00fcr eine konzertierte Kampagne, die MEK zu verleumden. Seit dem Beginn der Aufst\u00e4nde im Jahr 2016 hat das Regime seine internationalen Lobbys damit besch\u00e4ftigt, das Narrativ zu propagieren, dass der MEK eine Basis in der Bev\u00f6lkerung im Iran fehlt und dass es deshalb keine gangbare Alternative zum Regime gibt.<br \/>Bei seinen Anstrengungen, Dissens abzuwehren und einem das Aufkommen einer glaubw\u00fcrdigen Alternative vorzubeugen, ist das Regime darauf verfallen, falsche Alternativen zu f\u00f6rdern und sogar f\u00fcr die R\u00fcckkehr der repressiven Diktatur der \u00c4ra des Schah zu werben. Namentlich w\u00e4hrend des Aufstandes von 2022 hat das Regime heimlich den Sohn des fr\u00fcheren Schahs unterst\u00fctzt mit einer verdeckten Kampagne innerhalb des Iran, um das Konzept einer Alternative zum jetzigen Regime abzuwehren.<br \/>Die westliche Politik des Appeasements hat bedauerlicherweise bei der T\u00e4uschung des Regimes mitgemacht. Fernseh- und Medienanstalten in persischer Sprache in den L\u00e4ndern des Westens und der Region haben mitgewirkt beim N\u00e4hren dieser irref\u00fchrenden Wahrnehmungsweise. Mit der absichtlichen Zensur von Nachrichten \u00fcber die MEK haben diese Medienkan\u00e4le f\u00fcr den Sohn des fr\u00fcheren Diktators Reklame gemacht, um eine Stimmung der Desillusionierung im Volk zu erzeugen. Diese Sichtweise eines Ersatzes des einen Diktators durch einen anderen f\u00fchrte dann zu einer Minderung des Antriebs f\u00fcr die Aufst\u00e4nde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/x.com\/NCRIUS\/status\/1596963698689515520?s=20\">https:\/\/x.com\/NCRIUS\/status\/1596963698689515520?s=20<\/a><\/p>\n<p>Aus alldem ergibt sich: W\u00e4hrend der Westen sich an dr\u00e4ngenden Szenarios abarbeitet, wird es immer entscheidender sich mit der regionalen Hegemonie des Iran zu besch\u00e4ftigen und seine destabilisierenden Aktionen abzuwehren. Die Aufrechterhaltung des Status Quo bedeutet eine Bedrohung des Friedens und der Sicherheit im Nahen Osten, w\u00e4hrend mit einer milit\u00e4rischen Intervention eine weitere regionale Instabilit\u00e4t riskiert wird. Im Gegensatz dazu bietet die Unterst\u00fctzung des iranischen Volkes und seiner organisierten Opposition einen Weg zu einem dauerhaften Wandel im Einklang mit demokratischen Prinzipien, mit Freiheit und regionaler Kooperation.<\/p>\n<p>Die entscheidende Frage ist nicht einfach, wie man sich dem Iran entgegenstellt, sondern wie man sich f\u00fcr die richtige Politik f\u00fcr einen naschhaltigen Wandel im Einklang mit den demokratischen Werten, der Freiheit und der regionalen Kooperation entscheidet. Der erste Schritt f\u00fcr den Westen besteht in der Umsetzung der richtigen politischen Ma\u00dfnahmen. Dazu geh\u00f6rt die \u00c4chtung des IRGC als terroristische Organisation, die Schlie\u00dfung der Botschaften des Regimes in Europa, die Ausweisung der Agenten des Regimes aus europ\u00e4ischen Institutionen, die Wiedereinsetzung der Resolutionen des VN Sicherheitsrats, die Anerkennung des Kampfes des iranischen Volkes f\u00fcr den Sturz des Regimes und des Kampfes der jungen Leute gegen das IRGC und die F\u00fchrer des Regimes zur Verantwortung zu ziehen f\u00fcr Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es erscheint geboten, das iranische Regime als unmittelbare Bedrohung f\u00fcr den globalen Frieden und die Sicherheit in der Welt nach Kapitel VII der Charta der VN anzusehen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->        <\/div>\n                    <\/div>\n                <\/div>\n                        <\/div>\n        <\/div>\n        <\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie die Welt unter Schock am 7. Oktober erfahren hat, ist im Nahen Osten ein neuer Konflikt ausgebrochen, der viele L\u00e4nder und Analysten ratlos zur\u00fccklie\u00df. Der pl\u00f6tzliche Ausbruch von Feindseligkeiten hat viele kalt erwischt und sie zu Fragen gebracht, was sie \u00fcbersehen haben k\u00f6nnten und was sie h\u00e4tten voraussehen sollen. Was sich nach dem 7. 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Oktober nach und nach an Ereignissen herausstellte, l\u00f6ste heftige Diskussionen aus, die sich zumeist um die Rolle des Iran in der Krise drehten. Zu Beginn verteidigten Amtstr\u00e4ger des iranischen Regimes den Angriff vehement und begr\u00fc\u00dften ihn als einen bedeutsamen Sieg.\u00a0<\/p>\n<img src=\"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/iran-middle-east-crisis-militia-1.jpg\" title=\"iran-middle-east-crisis-militia-1\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/iran-middle-east-crisis-militia-1.jpg 1000w, https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/iran-middle-east-crisis-militia-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/iran-middle-east-crisis-militia-1-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/>\n<p>Als die USA jedoch Kriegsschiffe in die Region entsandten und ihre milit\u00e4rische Pr\u00e4senz verst\u00e4rkten, verschob sich die Rhetorik. Sie behaupteten jetzt, dass es eine \u201ekomplett pal\u00e4stinensische\u201c Entscheidung gewesen sei, und versicherten, dass der Iran bei Planung und Durchf\u00fchrung keine Rolle gespielt habe.<\/p> <p>Auch wenn die Gesichtspunkte verschieden sind, stimmen die meisten Analysten in einem kritischen Punkt \u00fcberein: ob der Iran direkt beteiligt gewesen ist oder nicht, so hat doch seine Unterst\u00fctzung mit Geld, Waffen und Training eine entscheidende Rolle bei der Schaffung der Krise gespielt. Die Ableger-Kr\u00e4fte des iranischen Regimes verdanken ihre jetzige Position dieser Unterst\u00fctzung und machen den Iran zu einer zentralen Spielfigur, die f\u00fcr den derzeitigen Aufruhr in der Region verantwortlich ist.<br \/>Daf\u00fcr, die Krise umfassend zu behandeln, liegt der Schl\u00fcssel nach der \u00fcbereinstimmenden Meinung der meisten Analysten darin, sich mit der Ursache an der Wurzel, dem Iran, zu befassen.<\/p> <p>Die dr\u00e4ngende Frage ist jetzt, warum der Iran sich daf\u00fcr entschieden hat, diese Krise in der Region zu befeuern und welche Ziele er verfolgt. Gleicherma\u00dfen bedeutsam ist die Suche nach potentiellen L\u00f6sungen f\u00fcr diese Krise und den Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Erleichterung der Situation.<\/p> <p><a href=\"https:\/\/x.com\/khamenei_ir\/status\/1709163896110514335?s=20\">https:\/\/x.com\/khamenei_ir\/status\/1709163896110514335?s=20<\/a><\/p> <p><strong>Verstehen der Ziele des iranischen Regimes in der Krise<\/strong><br \/>Um hinter die Motive des Iran in der jetzigen Krise zu kommen, ist es geboten, die Schritte zur\u00fcckzuverfolgen und die \u00fcbergeordneten Ziele des Regimes und seine dauerhafte Intervention in der Region zu verstehen. Nur wenn man das genau betrachtet, kann man wahrhaft herausbekommen, warum der Iran diese Krise an diesem besonderen Kreuzungspunkt in Gang gesetzt hat.<\/p> <p>Seit seinem Aufstieg zur Macht nach der Revolution von 1979 hat das iranische Regime seine Regierung in zwei grundlegenden Prinzipien verankert. Das erste dreht sich um die interne Repression, w\u00e4hrend das zweite sein Zentrum in der globalen Ausstreuung von Krisen unter dem Vorwand der \u201eExport der Revolution\u201c hat.<\/p> <p>Dieser strategische Rahmen wurde gew\u00e4hlt als Reaktion auf die Unf\u00e4higkeit des Regimes, die Herausforderung einer fortschrittlichen Gesellschaft nach der antimonarchischen Revolution wirksam zu bew\u00e4ltigen. Behindert durch seine antiquierte und archaische Disposition, m\u00fcht sich das Kleriker Regime damit ab, den Bestrebungen der iranischen Bev\u00f6lkerung nachzukommen, die sich nach demokratischen Reformen, sozialen Freiheiten und individuellen Handlungsspielr\u00e4umen gesehnt hat.<\/p> <p>In der Erkenntnis, dass es notwendig ist, die Autorit\u00e4t zu bewahren, sind die Kleriker zu dem Schluss gekommen, dass die Unterdr\u00fcckung von internem Dissens und der Export interner Konflikte nach jenseits der nationalen Grenzen wesentlich sei. Infolgedessen wurde das Corps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) gebildet mit der doppelten Mission, die heimische Opposition zu unterdr\u00fccken und Unruhe und Konflikt au\u00dferhalb der territorialen Grenzen des Iran aufrecht zu erhalten und somit die Krisen des Regimes ins Ausland zu exportieren.<br \/>In den letzten vier Jahrzehnten wurden Irans aggressive regionale Interventionen deutlich sichtbar. Acht Jahre Krieg mit dem Irak verbunden mit einer Geschichte des Befeuerns von Feindseligkeiten im Libanon, im Jemen und in Syrien wurden begleitet von der strategischen Aufstellung von Ableger-Gruppen, besonders der Hisbollah im Libanon und dem Islamischen Dschihad in Pal\u00e4stina und in anderen regionalen Territorien.<\/p> <p>Im Laufe dieser vier Jahrzehnte hat das Regime wiederholt versucht, internen Krisen zu begegnen mit dem Anfachen von Flammen externen Aufruhrs. Der Oberste F\u00fchrer des Regimes Ali Khamenei und andere F\u00fchrer im Regime haben best\u00e4ndig zugegeben, dass das Unterlassen der Beteiligung an Konflikten in Syrien und im Libanon unvermeidlich zu K\u00e4mpfen in Teheran und \u00fcberall auf den Stra\u00dfen des Iran f\u00fchren werde.<\/p> <p><a href=\"https:\/\/x.com\/iran_policy\/status\/1713170288890785994?s=20\">https:\/\/x.com\/iran_policy\/status\/1713170288890785994?s=20<\/a><\/p> <p>Mehr noch: die F\u00fchrer des Regimes haben die entscheidende Bedeutung Syriens und des Libanon als \u201astrategische Tiefe\u2018 betont und deutlich gemacht, dass ihre Bem\u00fchungen, Krisen jenseits des Iran zu befeuern, nicht aus irgendeiner echten Sorge um das Wohlergehen des pal\u00e4stinensischen Volkes oder der weiteren Region herr\u00fchren.<\/p> <p>Stattdessen dienten diese Aktionen als kalkulierte Opferung von Tausenden von Pal\u00e4stinensern und Menschen in der Region, um die Bewahrung der Macht des Regimes sicher zu stellen und damit die Aufmerksamkeit von den internen Schwierigkeiten abzulenken. Diese Politik ist der Eckstein der Form des Regierens des Regimes f\u00fcr mehr als vier Jahrzehnte geblieben.<\/p> <p>Im Ergebnis hat dieses Konzept den Iran in einen prim\u00e4ren staatlichen F\u00f6rderer des globalen Terrorismus transformiert. Leider ist die Politik des Appeasements des Westens nicht nur damit gescheitert, die kriegstreiberische Aufstellung des Regimes zu beseitigen, sondern sie hat es in seiner destruktiven Haltung nur best\u00e4rkt. Die Westm\u00e4chte sind nicht nur vor entscheidenden Ma\u00dfnahmen gegen die terroristischen Aktivit\u00e4ten des Regimes und sein verh\u00e4ngnisvolles Verhalten in der Region zur\u00fcckgeschreckt, sondern sie haben dem Regime eine Abschirmung geliefert durch die nachgiebige Haltung und die Unt\u00e4tigkeit.<br \/>Die Ereignisse des 7. Oktober und die anschlie\u00dfende Krise f\u00fcgen sich in dieses eingespielte Muster ein. Es ist entscheidend wichtig, zu erkennen, dass das prim\u00e4re Ziel des Regimes bei der Befeuerung dieser Krise nicht in einer echten Sympathie f\u00fcr die pal\u00e4stinensische Sache besteht. Stattdessen dient sie als wohl berechnetes Man\u00f6ver der Opferung des Lebens von Tausenden von Pal\u00e4stinensern und Juden, um die Aufmerksamkeit von einer bedeutsameren Krise innerhalb des Iran abzulenken, und erleichtert die Unterdr\u00fcckung der heimischen Protestierer. Das letztendliche Ziel des Regimes ist die Sicherung seiner Macht und die Verwendung dieser Methode, um interne Verletzbarkeiten zu verh\u00fcllen und seinen Zugriff auf die Nation zu behaupten.<br \/>Die interne Krise, die das iranische Regime besch\u00e4ftigt, manifestiert sich in der Form ausgedehnter Aufst\u00e4nde und in Aufrufen zu seinem Sturz durch das iranische Volk.<\/p>\n\u00a0\n\u00a0\n\u00a0 <p><strong>Ein Blick auf die interne Krise des Iran und seinen Bedarf nach einer internationalen Krise<\/strong><\/p> <p>Seit 2017 hat eine Serie von Aufst\u00e4nden im ganzen Iran auf sich aufmerksam gemacht, die best\u00e4ndig an Antriebskraft gewonnen und sich in eine bemerkenswerte Kraft mit der Forderung der Herstellung einer demokratischen Regierung entwickelt haben.<\/p> <p>Die Hauptopposition, die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI\/MEK) und ihrer Widerstandseinheiten innerhalb des Iran haben eine Schl\u00fcsselrolle bei der Organisation dieser Aufst\u00e4nde und der Mobilisierung f\u00fcr sie gespielt. Trotz der unabl\u00e4ssigen und brutalen Niederschlagungen sowohl der Aufst\u00e4nde als auch des Vorgehens gegen die Widerstandseinheiten hat sich der heftige Wunsch nach einem Wandel nur verst\u00e4rkt.<\/p> <p>Jede der aufeinanderfolgenden Wellen der Opposition ist nicht nur gr\u00f6\u00dfer geworden, sondern hat sich auch immer weiter auf das Land ausgedehnt, so dass die MEK Widerstandseinheiten landesweit an Boden gewonnen haben.<br \/>Als es die m\u00e4chtige Bedrohung durch diese Aufst\u00e4nde erkannte, hat das Regime eine Reihe von wohl berechneten Ma\u00dfnahmen ergriffen. Die Einsetzung von Ebrahim Raisi, einer Schl\u00fcsselfigur bei seiner Beteiligung am Massaker von 1988 an politischen Gefangenen, als Pr\u00e4sident diente dazu, die Reihen des Regimes zu schlie\u00dfen und die interne Einheit zu festigen. Raisis ber\u00fcchtigte Rolle bei der<\/p> <p>Massenhinrichtung von mehr als 30 000 politischen Gefangenen, die \u00fcberwiegend aus Mitgliedern und Sympathisanten der MEK bestanden, zeigt die brutalen Taktiken der Unterdr\u00fcckung des Regimes.<br \/>Um die Situation noch weiter zu versch\u00e4rfen, entschied sich das Regime daf\u00fcr, die Aktivit\u00e4ten der Anreicherung von Uran zu steigern und damit eine internationale Krise auf dem Feld der Nutzung der Atomkraft auszul\u00f6sen.<\/p> <p>Gleichzeitig erh\u00f6hte es seine globalen terroristischen Aktivit\u00e4ten, f\u00fcr das ein vereitelter Bombenanschlag im Jahr 2018 auf das Jahrestreffen des Iranischen Widerstands bei Paris als Beleg dienen kann. Europ\u00e4ische Sicherheitskr\u00e4fte ergriffen Mitglieder des Netzes, darunter der Diplomat-Terrorist Assadollah Assadi, der im Zusammenspiel mit den Botschaften des Regimes operiert hat.<br \/>Im September 2022 gab es den Augenblick einer Wasserscheide, als die iranische Bev\u00f6lkerung eine der gr\u00f6\u00dften und am l\u00e4ngsten andauernden Erhebung in der Geschichte der Nation in Gang setzte, die sich geradewegs gegen das Regime wandte. In einer mutigen und direkten Herausforderung der Autorit\u00e4t des Regimes nahm das Volk besonders die F\u00fchrungsfigur Ali Khamenei ins Visier mit den widerhallenden Rufen \u201eTod f\u00fcr Khamenei\u201c und \u201eTod dem Diktator\u201c. Dem Regime wurde unmittelbar klar, dass der Aufstand eine direkte Bedrohung f\u00fcr seine ganze Existenz darstellte.<\/p> <p>Trotz der vereinten Bem\u00fchungen, den Aufstand zu ersticken mit der r\u00fccksichtlosen T\u00f6tung von mehr als 750 Protestierern und der willk\u00fcrlichen Gefangennahme und Folter von mehr als 20 000 Personen, verstand das Regime, dass die iranische Gesellschaft unter der Oberfl\u00e4che kochte und bereit war, jeden Augenblick zu explodieren. Das Anwachsen und die Ausbreitung der MEK Widerstandseinheiten im ganzen Land diente als katalytische Kraft und verwandelte schnell \u00f6rtliche Proteste in eine formidable nationale Bewegung, die den Erhalt der Macht des Regimes herausforderte.<br \/>Konfrontiert mit dem internen Aufruhr reagierte Khamenei strategisch damit, dass er eine bedeutende Krise au\u00dferhalb der Grenzen des Regimes versch\u00e4rfte. Die regionale kriegerische Auseinandersetzung, die am 7. Oktober angefangen hat war sorgf\u00e4ltig ausgearbeitet, um aufkeimende Aufst\u00e4nde innerhalb des Iran abzuwehren. Es war ein geplantes Man\u00f6ver in der Absicht, der Antriebskraft der Volksbewegung zu schw\u00e4chen und jeder M\u00f6glichkeit eines Sturzes des Regimes vorzubeugen.<br \/><strong>Die Suche nach gangbaren L\u00f6sungen und Ma\u00dfnahmen<\/strong><\/p>\n\u00a0\n\u00a0\n\u00a0 <p>Die Analyse der Ereignisse im Nahen Osten in den letzten vier Jahrzehnten enth\u00fcllt, dass das iranische Regime als die grundlegende Quelle der Krisen und Schwierigkeiten in der Region identifiziert werden kann, da es als bedeutendes Hindernis f\u00fcr die Erreichung von Frieden agiert. In der jetzigen Krise ergibt sich die entscheidende Frage, ob das iranische Regime als integraler Teil der L\u00f6sung oder als Ursache an der Wurzel des Problems wahrgenommen werden sollte. Manche sagen, dass das Z\u00f6gern des iranischen Regimes, sich auf eine direkte Kriegf\u00fchrung einzulassen als Bereitschaft gedeutet werden sollte, zu einer L\u00f6sung beizutragen. Die Verteidiger dieser Ansicht schlagen vor, dass das iranische Regime dazu gebracht werden sollte, seinen Einfluss auf Ableger-Gruppen zu benutzen und auf diesem Wege die Vergr\u00f6\u00dferung des Konflikts durch diese stellvertretenden Kr\u00e4fte abzuwenden.<br \/>Im Gegensatz dazu f\u00fchren andere ins Feld, dass eine Einbindung des iranischen Regimes auf diese Art einem Ausblenden des Kernproblems gleichkomme. Sie sind sich sicher, dass ein solcher Ansatz die zugrundeliegende Agenda des iranischen Regimes vernachl\u00e4ssige, das das Ziel hat, seine Hegemonie in der Region auszubauen. In dieser Perspektive ist das Regime nicht nur ein Beeinflusser, sondern der Organisator hinter den Ableger-Gruppen, der direkte Kontrolle aus\u00fcbt. Hier wird davon ausgegangen, dass das Regime Direktiven f\u00fcr fortgesetzte Angriffe gibt und die Krisen in der Region versch\u00e4rft.<br \/>Wenn man diese divergenten Gesichtspunkte in Betracht zieht, ist es geboten, verschiedene Szenarios auszuloten.<\/p> <p>Erstes Szenario: Fortsetzung des Status Quo<br \/>Die andauernde Krise im Nahen Osten kann der Politik des Appeasements auf der Seite des Westens gegen\u00fcber dem Iran zugeschrieben werden und dem Z\u00f6gern, die destruktiven Aktionen des iranischen Regimes in den letzten vier Jahrzehnten als solche anzuerkennen. Lobbys des iranischen Regimes im Westen haben immer wieder versichert, dass jede st\u00e4rkere Konfrontation mit dem Iran zu einem Krieg zwischen den USA und dem Iran eskalieren w\u00fcrde. Unter Ausn\u00fctzung dieses Anscheins eines Eintretens f\u00fcr Frieden und der Abwendung eines Konflikts zwischen den beiden Nationen haben diese Lobbys aktiv die Politik des Appeasements verteidigt.<\/p> <p><a href=\"https:\/\/x.com\/iran_policy\/status\/1728836012221280755?s=20\">https:\/\/x.com\/iran_policy\/status\/1728836012221280755?s=20<\/a><\/p> <p>Einflussreiche Gruppen im Westen haben sich auf Grund eben dieses Narrativs entschieden, \u00fcber die Interventionen des iranischen Regimes hinwegzusehen im Namen der Verhinderung eines Krieges zwischen den USA und dem Iran. Leider ist diese Politik nicht nur daran gescheitert, Krieg zu verhindern, sondern sie hat es unvermeidlich dem Iran erm\u00f6glicht, jahrelang blutige Konflikte in der Region zu befeuern. Das iranische Regime war ein Instrument zur Finanzierung, Bewaffnung und zum Training von Ableger-Kr\u00e4ften in den verschiedenen L\u00e4ndern, was die Vermehrung der Gewaltt\u00e4tigkeiten zum Ergebnis hatte.<\/p> <p>Die Ableger-Kr\u00e4fte des iranischen Regimes haben besonders im Irak einen konfessionellen Krieg angezettelt, der Tausende von Menschenleben forderte. \u00c4hnlich waren in Syrien vom Iran unterst\u00fctzte Gruppen verantwortlich f\u00fcr den Tod von Tausenden von Syrern. Dieser Kreislauf von Krieg und Blutvergie\u00dfen ist in der ganzen Region weitergegangen, mit den Huthis im Jemen und der Hisbollah im Libanon, was zus\u00e4tzliche Manifestationen des destabilisierenden Einflusses des Iran waren. Die Folgen dieser Appeasement-Politik sind heute evident, wo die Region in einen weiteren bedeutenden Konflikt verwickelt ist.<\/p> <p>Die Herkunft des Narrativs, wonach die Provokation des iranischen Regimes zur einem Krieg mit den Vereinigten Staaten f\u00fchren k\u00f6nnte, kann bis zum iranischen Regime selbst zur\u00fcckverfolgt werden. Im Laufe der Jahre haben das Regime und seine Lobbys im Westen diese Narrativ in so einem Ausma\u00df propagiert, dass es als \u201ebewiesene Tatsache\u201c in den politischen Zirkeln des Westens ausgestreut wurde. Viele Regierungen und politischen Parteien sehen darin eine unbestreitbare Wirklichkeit. Jedoch bietet ein tieferes Verst\u00e4ndnis der Motivationen des iranischen Regimes f\u00fcr die Interventionen in der Region und seine Neigung zur Kriegstreiberei eine nuanciertere Perspektive.<\/p> <p>Entgegen dem Narrativ, das vom Regime immer wieder vorgespiegelt wird, sehen diejenigen, die vertraut sind mit den Gr\u00fcnden f\u00fcr die Interventionen des iranischen Regimes, dass ein direkter Krieg mit den USA und dem Westen eine existenzielle Bedrohung f\u00fcr das Regime stellt. Das Regime benutzt strategisch eine Politik des Exports von internen Krisen und der Besch\u00e4ftigung mit Kriegstreiberei daf\u00fcr, die Ausdehnung des Konflikts mit dem Iran selbst zu verhindern. Das letzte Ziel besteht nicht darin, einen Krieg f\u00fcr das Regime selbst in Gang zu setzen, sondern darin, seine Existenz zu sichern. Infolgedessen interveniert das Regime in anderen L\u00e4ndern durch Ableger und vermeidet eine direkte Verantwortlichkeit.<br \/>Der Oberste F\u00fchrer des Regimes Ali Khamenei hat diese Strategie in einer Rede inmitten der Zeit der Spannungen mit der Trump Administration am 13. August 2018 ausdr\u00fccklich formuliert, als die Aussicht eines Krieges zu drohen schien. Khamenei erkl\u00e4rte mit Emphase: \u201eEs wird keinen Krieg geben und wir werden nicht verhandeln\u201c. Er stellte klar, dass die Vermeidung eines Krieges in der Erkenntnis begr\u00fcndet sei, dass beide Seiten, der Iran und die USA, bei einem bewaffneten Konflikt nur verlieren w\u00fcrden.<\/p> <p>Im Wesentlichen zielen die Interventionen des Regimes in andere L\u00e4nder mit Ablegern einzig darauf, seine Macht zu erhalten, interne Krisen zu verbergen und Aufst\u00e4nden zuvorzukommen, die seine Herrschaft bedrohen k\u00f6nnten. Sich gegen\u00fcber diesen Interventionen blind zu stellen und das Regime zu bes\u00e4nftigen, dient nur dazu, seine strategischen Ziele zu befeuern. Die Motivationen des Regimes zu verstehen, ist entscheidend wichtig f\u00fcr das Zimmern einer informierten Politik, der an Stabilit\u00e4t und Zuverl\u00e4ssigkeit in der Region gelegen ist.<\/p> <p>Trotz der klaren Verbindung zwischen den Ableger-Kr\u00e4ften des iranischen Regimes spielen in der jetzigen Krise bestimmte Lobbys und Apologeten die Rolle des Iran immer wieder herunter und insistieren darauf, dass die Krise nur eine Sache zwischen Israel und den Pal\u00e4stinensern sei. Sie widersetzen sich vehement jeder Erw\u00e4hnung des Iran in diesem Zusammenhang und unterstellen denjenigen, die auf den Iran als Kriegstreiber verweisen, sie suchten die Spannungen zwischen den USA und dem Iran zu erh\u00f6hen. Diese Taktik folgt einem \u00e4hnlichen Muster der Einfl\u00f6\u00dfung von Furcht vor einem Krieg, um Bestrebungen zu einer genauen Untersuchung der Aktionen des Iran zu entmutigen und letztlich den Weg f\u00fcr ein fortgesetztes Appeasement zu ebnen.<\/p> <p><a href=\"https:\/\/x.com\/tparsi\/status\/1712640320674959800?s=20\">https:\/\/x.com\/tparsi\/status\/1712640320674959800?s=20<\/a><\/p> <p>Statt sich mit der eigentlichen Ursache des Problems \u2013 der Beteiligung des Iran \u2013 zu besch\u00e4ftigen, versuchen diese Gruppen, die Aufmerksamkeit abzulenken und nur einen kleinen Teil des Problems zuzugeben. Jedoch werden im Nachhinein, nach der Entfaltung des Desasters, die Folgen nach dem, was man erwartet, schwerwiegender sein als in den F\u00e4llen zuvor. Zu diesen Auswirkungen geh\u00f6ren:<br \/>1. Das iranische Regime wird zusammen mit seinen Ablegern als hegemoniale Kraft in der Region daraus hervorgehen und ihrer beider Kontrolle \u00fcber strategisch lebenswichtige Punkte festigen. Das erm\u00f6glicht es dem Regime, seinen Einfluss auf strategisch wichtige Orte in der Region zu st\u00e4rken.<br \/>2. Das iranische Regime erh\u00f6ht das Engagement seiner Ableger-Organisationen in regionalen Konflikten und verewigt einen Kreislauf von Gewalt und Blutvergie\u00dfen. Das schafft eine Umgebung, die f\u00fcr die Erweiterung terroristischer Aktivit\u00e4ten f\u00f6rderlich ist. Es f\u00fchrt auch zu einem Anstieg der H\u00e4ufigkeit und St\u00e4rke von Angriffen gegen benachbarte L\u00e4nder und Institutionen, die als den Interessen des iranischen Regimes entgegengesetzt eingestuft werden, und verringert damit die Aussichten auf einen Frieden im Nahen Osten.<br \/>3. Eine fortgesetzte Politik des Appeasements gegen\u00fcber dem Iran wird eine Entfremdung zahlreicher L\u00e4nder in der Region vom Westen bewirken und zu einer Fragmentierung des Nahen Ostens beitragen. Besonders nach der jetzigen Krise in der Region werden den Erwartungen nach Verschiebungen in den diplomatischen Allianzen und Machtstrukturen veranlassen. Es gibt ein Potential daf\u00fcr, dass verschiedene Akteure sich mit dem iranischen Regime verbinden, um entweder ihre Interessen zu wahren oder sich vor den destruktiven Aktionen und Ablegern des Regimes zu sch\u00fctzen. Infolgedessen wird die regionale Machtbalance immer komplizierter.<br \/>4. Die Missachtung der regionalen Aggression des Iran \u00fcber seine Ableger durch die internationale Gemeinschaft hat eine Brutst\u00e4tte f\u00fcr Terrorismus und Extremismus geschaffen. Zudem w\u00fcrde eine Verf\u00fcgung des iranischen Regimes \u00fcber Atomwaffen nicht nur eine Bedrohung der Sicherheit der benachbarten L\u00e4nder hervorbringen, sondern auch eine bedeutende Bedrohung f\u00fcr die globale Stabilit\u00e4t und den Frieden in der Welt.<\/p> <p><a href=\"https:\/\/x.com\/iran_policy\/status\/1722710650818838538?s=20\">https:\/\/x.com\/iran_policy\/status\/1722710650818838538?s=20<\/a><\/p> <p>Kurzum: Die Implikationen der Aufrechterhaltung des Status Quo im Umgang mit den Interventionen des Iran in der Region ziehen tiefe und vielf\u00e4ltige Folgen nach sich, die sich \u00fcber die Grenzen des Nahen Ostens hinaus erstrecken. Von der Eskalation von Terrorismus und Blutvergie\u00dfen zu einer Erh\u00f6hung der globalen Unsicherheit und der Neuformung diplomatischer Allianzen macht das, was im Rahmen der Unt\u00e4tigkeit geschieht, einen kritischen Bedarf nach einem entschiedenen und umfassenden Ansatz in der Behandlung der hegemonialen Aspirationen des iranischen Regimes deutlich.<br \/>Das Kalk\u00fcl des Regimes hinter der Vermeidung eines direkten Krieges und der F\u00f6rderung von Ableger-Gruppen<\/p> <p>Die Erkenntnis des Kerns der jetzigen Krise, die durch dauerhafte Kriegf\u00fchrung und Blutvergie\u00dfen gekennzeichnet ist, macht es notwendig, zu verstehen, dass die repressive Kontrolle, die vom Regime ausge\u00fcbt wird, ihm am Herzen liegt. Entscheidend ist, dass die konsistente Strategie des N\u00e4hrens von Konflikten und der aktiven F\u00f6rderung der Kriegf\u00fchrung in der Region, zu einem grundlegenden Pfeiler dazu dient, die Macht in den H\u00e4nden zu behalten. Es ist geboten, zu verstehen, dass das Regime sich der d\u00fcsteren Folgen bewusst ist, die es zu gew\u00e4rtigen h\u00e4tte bei einer direkten Konfrontation mit den Vereinigten Staaten, und es deshalb Abstand davon nimmt, sich auf direkte Feindseligkeiten einzulassen.<\/p> <p>Das oberste Ziel des Regimes ist nicht, sich mit m\u00e4chtigen Gegnern wie den USA direkt anzulegen, weil ein derartiger Konflikt das Ende seiner Herrschaft bedeuten w\u00fcrde.<br \/>Stattdessen schl\u00e4gt das Regime den wohl\u00fcberlegten Weg ein, Krisen mit Hilfe seiner Ableger nach jenseits der Grenzen des Iran zu exportieren und strategisch in der Region zu intervenieren, um die Aufmerksamkeit von der heimischen Unzufriedenheit abzulenken und sich von einer internen Umw\u00e4lzung zu retten. Das zyklische Muster der Schaffung von Krisen und der Kriegstreiberei ist nicht zu trennen von der \u00dcberlebensstrategie des Regimes. Im Wesentlichen ist die interventionistische Politik in der Region darauf ausgerichtet, die interne Unzufriedenheit in andere Bahnen zu lenken und den Anschein der Kontrolle aufrecht zu erhalten.<\/p> <p>Um zusammenzufassen: das verworrene Netz der Schaffung von Krisen und der Kriegstreiberei in der Region ist im Innersten verbunden mit des \u00dcberlebensinstinkten des Regimes. Eine dauerhafte L\u00f6sung dieses Dilemmas, das viele Facetten hat, macht einen Schub der Transformation notwendig \u2013 einen Regimewechsel im Iran \u2013 , weil die Existenz des jetzigen Regimes als solche vollkommen damit verkn\u00fcpft ist mit seiner M\u00f6glichkeit, Krisen zu exportieren und Konflikte zu manipulieren, um seine Herrschaft \u00fcberdauern lassen zu k\u00f6nnen.<br \/>In diesem Zusammenhang treten zwei verschiedene M\u00f6glichkeiten in den Vordergrund, die jede ihre Schwierigkeiten und Rahmungen haben, die einer sorgf\u00e4ltigen Erw\u00e4gung und Analyse bed\u00fcrfen.<br \/>Das zweite Szenario: Eine milit\u00e4rische Intervention und Besetzung des Landes<\/p> <p>Angesichts dieser Lage w\u00fcrde die Wiederholung vergangener Strategien, wie sie im Irak und in Afghanistan angewandt wurden, eine direkte milit\u00e4rische Intervention und nachfolgende Besetzung des Iran durch die Vereinigten Staaten und von deren Verb\u00fcndeten bedeuten. Jedoch erscheint nach den Erfahrungen fr\u00fcherer milit\u00e4rischer Interventionen, besonders im Irak und in Afghanistan, diese Option mit einem Berg an Komplikationen und Schwierigkeiten belastet, mit potentiell weitreichenden und nicht w\u00fcnschenswerten Folgen, und ist deshalb nicht durchf\u00fchrbar.<\/p> <p>Das dritte Szenario: Ein Regimewechsel durch das iranische Volk<br \/>Im Gegensatz zum Modell einer milit\u00e4rischen Intervention bedeutet diese Option eine F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung einer Graswurzel Bewegung innerhalb des Iran, die sich f\u00fcr eine demokratische Transformation und die Absetzung des existierenden Regimes einsetzt und daran arbeitet.<br \/>Die iranische Bev\u00f6lkerung hat, was die letzten Aufst\u00e4nde beweisen, ihrem Wunsch nach einem Wechsel des Regimes und der Errichtung einer demokratischen Republik im Iran Ausdruck gegeben. Das iranische Regime behauptet seine Autorit\u00e4t mit repressiven Ma\u00dfnahmen, darunter Hinrichtung und Folter. Demgegen\u00fcber existiert eine potente und gut organisierte Opposition mit einem breiten Netz im ganzen Land. Der Nationale Widerstandsrats Iran (NWRI) hat einen umfassenden Plan f\u00fcr die Zukunft des Iran vorgelegt, der eine bedeutende internationale Unterst\u00fctzung f\u00fcr sich gewonnen hat.<\/p> <p>Die Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI\/MEK), ein Schl\u00fcsselmitglied des NWRI, hat eine entscheidende Rolle gespielt bei der Organisation und Aufrechterhaltung dieser Aufst\u00e4nde mittels ihres ausgedehnten Netzes der Widerstandseinheiten im ganzen Iran.<br \/>Leider ist die westliche Politik des Appeasements in den letzten Jahrzehnten davon abgewichen, die demokratischen Aspirationen des iranischen Volkes und der organisierten Opposition aktiv zu unterst\u00fctzen. Stattdessen hat sie einen Pfad der Beschr\u00e4nkung der Opposition und der Bes\u00e4nftigung des iranischen Regimes eingeschlagen.<br \/>Mit der aktiven R\u00fcckenst\u00e4rkung der organisierten Oppositionsgruppen innerhalb des Iran, besonders des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI) und der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI\/MEK), und mit der Anerkennung des Kampfes des iranischen Volkes f\u00fcr den Sturz des Regimes und des mutigen Kampfes der iranischen Jugend gegen das terroristische IRGC kann die internationale Gemeinschaft eine wichtige Rolle bei der Erm\u00e4chtigung des iranischen Volkes spielen.<br \/>F\u00fcr das iranische Regime stellt das das gef\u00e4hrlichste und potentiell t\u00f6dliche Szenario dar, weil es die akute Bedrohung seines eigenen Sturzes darin erkennt. Das Regime wei\u00df genau, dass trotz der kochenden Unzufriedenheit innerhalb der iranischen Gesellschaft und der verbreiteten Unzufriedenheit seine Regentschaft solange gesichert ist, wie es keine landesweite organisierte Opposition gibt, die in der Lage ist, die Proteste aufrecht zu erhalten.<br \/>Daher hat in den letzten Jahren das Regime es nicht an M\u00fche fehlen lassen, die prim\u00e4re organisierte Opposition, die MEK, zu zerlegen oder sie zumindest politisch zu isolieren. Diese Bem\u00fchung hat eine bedeutende Investition an Ressourcen in Anspruch genommen im Wert von Millionen Dollar f\u00fcr eine konzertierte Kampagne, die MEK zu verleumden. Seit dem Beginn der Aufst\u00e4nde im Jahr 2016 hat das Regime seine internationalen Lobbys damit besch\u00e4ftigt, das Narrativ zu propagieren, dass der MEK eine Basis in der Bev\u00f6lkerung im Iran fehlt und dass es deshalb keine gangbare Alternative zum Regime gibt.<br \/>Bei seinen Anstrengungen, Dissens abzuwehren und einem das Aufkommen einer glaubw\u00fcrdigen Alternative vorzubeugen, ist das Regime darauf verfallen, falsche Alternativen zu f\u00f6rdern und sogar f\u00fcr die R\u00fcckkehr der repressiven Diktatur der \u00c4ra des Schah zu werben. Namentlich w\u00e4hrend des Aufstandes von 2022 hat das Regime heimlich den Sohn des fr\u00fcheren Schahs unterst\u00fctzt mit einer verdeckten Kampagne innerhalb des Iran, um das Konzept einer Alternative zum jetzigen Regime abzuwehren.<br \/>Die westliche Politik des Appeasements hat bedauerlicherweise bei der T\u00e4uschung des Regimes mitgemacht. Fernseh- und Medienanstalten in persischer Sprache in den L\u00e4ndern des Westens und der Region haben mitgewirkt beim N\u00e4hren dieser irref\u00fchrenden Wahrnehmungsweise. Mit der absichtlichen Zensur von Nachrichten \u00fcber die MEK haben diese Medienkan\u00e4le f\u00fcr den Sohn des fr\u00fcheren Diktators Reklame gemacht, um eine Stimmung der Desillusionierung im Volk zu erzeugen. Diese Sichtweise eines Ersatzes des einen Diktators durch einen anderen f\u00fchrte dann zu einer Minderung des Antriebs f\u00fcr die Aufst\u00e4nde.<\/p> <p><a href=\"https:\/\/x.com\/NCRIUS\/status\/1596963698689515520?s=20\">https:\/\/x.com\/NCRIUS\/status\/1596963698689515520?s=20<\/a><\/p> <p>Aus alldem ergibt sich: W\u00e4hrend der Westen sich an dr\u00e4ngenden Szenarios abarbeitet, wird es immer entscheidender sich mit der regionalen Hegemonie des Iran zu besch\u00e4ftigen und seine destabilisierenden Aktionen abzuwehren. Die Aufrechterhaltung des Status Quo bedeutet eine Bedrohung des Friedens und der Sicherheit im Nahen Osten, w\u00e4hrend mit einer milit\u00e4rischen Intervention eine weitere regionale Instabilit\u00e4t riskiert wird. Im Gegensatz dazu bietet die Unterst\u00fctzung des iranischen Volkes und seiner organisierten Opposition einen Weg zu einem dauerhaften Wandel im Einklang mit demokratischen Prinzipien, mit Freiheit und regionaler Kooperation.<\/p> <p>Die entscheidende Frage ist nicht einfach, wie man sich dem Iran entgegenstellt, sondern wie man sich f\u00fcr die richtige Politik f\u00fcr einen naschhaltigen Wandel im Einklang mit den demokratischen Werten, der Freiheit und der regionalen Kooperation entscheidet. Der erste Schritt f\u00fcr den Westen besteht in der Umsetzung der richtigen politischen Ma\u00dfnahmen. Dazu geh\u00f6rt die \u00c4chtung des IRGC als terroristische Organisation, die Schlie\u00dfung der Botschaften des Regimes in Europa, die Ausweisung der Agenten des Regimes aus europ\u00e4ischen Institutionen, die Wiedereinsetzung der Resolutionen des VN Sicherheitsrats, die Anerkennung des Kampfes des iranischen Volkes f\u00fcr den Sturz des Regimes und des Kampfes der jungen Leute gegen das IRGC und die F\u00fchrer des Regimes zur Verantwortung zu ziehen f\u00fcr Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es erscheint geboten, das iranische Regime als unmittelbare Bedrohung f\u00fcr den globalen Frieden und die Sicherheit in der Welt nach Kapitel VII der Charta der VN anzusehen.<\/p> <p>\u00a0<\/p>","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3765","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3765"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3765\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3777,"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3765\/revisions\/3777"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3767"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3765"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3765"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/iran-change.org\/icb\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3765"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}