Gohardasht-Gefängnis vor dem Verschwinden: Iran schafft Erinnerungsort des Massakers von 1988 ab
Die iranischen Behörden haben mit dem Abriss des Gohardasht-Gefängnisses in Karaj begonnen, einem der Hauptorte des Massakers an politischen Gefangenen im Jahr 1988. Dies weckt dringende Befürchtungen, dass Beweismittel, die für künftige Ermittlungen und Strafverfolgungen relevant sein könnten, unwiderruflich vernichtet werden könnten. Der Abriss begann am 13. September. Offizielle Stellen gaben an, das ehemalige Gefängnisgelände werde innerhalb eines Monats für die Bebauung freigegeben und die Mauern entfernt.
Gohardasht nimmt in der Dokumentation der Massaker von 1988 eine zentrale Stellung ein. Überlebende beschrieben die Zellen, Gänge, Folterkammern und den berüchtigten „Todessaal“.
Die iranischen Behörden haben mit dem Abriss des Gohardasht-Gefängnisses in Karaj begonnen, einem der Hauptorte des Massakers an politischen Gefangenen im Jahr 1988. Dies weckt dringende Befürchtungen, dass Beweismittel, die für künftige Ermittlungen und Strafverfolgungen relevant sein könnten, unwiderruflich vernichtet werden könnten. Der Abriss begann am 13. September. Offizielle Stellen gaben an, das ehemalige Gefängnisgelände werde innerhalb eines Monats für die Bebauung freigegeben und die Mauern entfernt.
Gohardasht nimmt in der Dokumentation der Massaker von 1988 eine zentrale Stellung ein. Überlebende beschrieben die Zellen, Gänge, Folterkammern und den berüchtigten „Todessaal“.
