Iran richtet drei Gefangene nach Januarprotesten in Qom hin?
Iran: Brutale öffentliche Hinrichtung dreier Gefangener des Januaraufstands in Qom am Vorabend von Eid al-Fitr und Nowruz, weil sie zwei kriminelle Agenten der Staatssicherheitskräfte (SSF) bestraft hatten.
Aus Angst vor dem Ausbruch des öffentlichen Zorns und dem Ende von 47 Jahren religiösem Faschismus beging das blutrünstige Klerikerregime heute, Donnerstag, den 19. März 2026, ein brutales Verbrechen. Am Vorabend von Eid al-Fitr und Nowruz hängte es öffentlich drei junge Gefangene des Januaraufstands in Qom: Saleh Mohammadi, 19, einen nationalen Wrestling-Meister; Mehdi Ghasemi; und Saeed Davoudi.
Die Justiz der Henker verkündete: „Drei Verurteilte der Januar-Unruhen wurden heute Morgen, Donnerstag, den 19. März, gehängt. Das Vergeltungsurteil (Qisas) und die Hinrichtung dieser drei Personen wurden nach Abschluss der rechtlichen Verfahren in Anwesenheit einer Gruppe von Menschen in Qom vollstreckt“ (Mizan, 19. März 2026). Ihnen wurde „Moharebeh (Krieg gegen Gott) durch das Ziehen von Stichwaffen bei illegalen Versammlungen und Unruhen, die zum Mord und Märtyrertod von Angehörigen der Staatssicherheitskräfte (SSF) führten“ und „Anstiftung zum Krieg und zur Tötung mit der Absicht, die Sicherheit des Landes zu gefährden“ vorgeworfen. Laut Mizan wurden während des Aufstands zwei kriminelle SSF-Angehörige namens Abbas Asadi und Mohammad Ghasemi bestraft.
Maryam Rajavi, die designierte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), erklärte, die Führung des Regimes versuche vergeblich, sich dem Volksaufstand durch abscheuliche Verbrechen wie die Hinrichtung der drei Jugendlichen zu entziehen. Im Gegenteil, dieses Blutvergießen schüre nur den Volkszorn. Rajavi betonte erneut das Motto von Frieden und Freiheit, das die Grundlage der Übergangsregierung bilde, und rief die internationale Gemeinschaft auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die politischen Gefangenen und die Gefangenen des Aufstands zu befreien und ihr Leben zu retten.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
- März 2026
